• Alba-Trainer Aito Garcia Reneses wurde positiv auf Corona getestet.
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Basketball-Spiel verschoben: Alba Berlin: Corona-Sorgen um Trainer Aito (74)

Der nächste Corona-Fall stellt Alba Berlin vor Herausforderungen. Ausgerechnet den betagten Trainer Aito Garcia Reneses hat es erwischt. Ein Spiel des Meisters musste bereits verschoben werden.

Die Corona-Infektion von Meistertrainer Aito Garcia Reneses hat den deutschen Basketballmeister Alba Berlin geschockt.

Basketball-Klub Alba Berlin sorgt sich um Trainer Aito Garcia Reneses nach Corona-Infektion

Nach dem positiven Befund des 74 Jahre alten Spaniers musste nicht nur kurzfristig das Bundesliga-Auswärtsspiel beim Syntainics MBC in Weißenfels abgesagt werden, auch die Sorge um den Coach ist groß.

In seinem hohen Alter gehört Aito zur Risikogruppe. Am Samstag hatte Alba mitgeteilt, dass er derzeit symptomfrei ist, sich zu Hause isoliert und „unter enger medizinischer Beobachtung“ steht.

Wird das Pokal-Spiel gegen Braunschweig abgesagt?

Welche weiteren Folgen der nächste Corona-Fall für Alba hat, ist noch nicht abzusehen. Das positive Ergebnis resultierte aus einem routinemäßigen Test vom Heiligabend. Alle anderen Teammitglieder wurden zwar negativ getestet, begaben sich aber dennoch umgehend für die kommenden Tage in Selbstisolation. Dabei handelte es sich laut der Berliner um eine Vorsichtsmaßnahme.

Eigentlich stehen am Dienstag in der Euroleague gegen Kaunas und zweite Tage später im BBL-Pokal gegen Braunschweig schon die nächsten Spiele auf dem Programm.

Alba Berlin: Weitere Test in der Mannschaft folgen

Weitere Tests in der Mannschaft am Sonntag sollten eine Weitergabe der Infektion ausschließen. Anschließend werde die Situation gemeinsam mit medizinischen Experten noch einmal neu bewertet, hieß es vom Double-Gewinner.

Den Gesundheitsbehörden wurden alle nötigen Informationen zur Verfügung gestellt – wie bereits vor zwei Monaten. Damals hatte es insgesamt sieben Corona-Fälle bei Alba gegeben und die Mannschaft musste knapp zwei Wochen in Quarantäne.

Berlin reist in der Euroleague durch ganz Europa

Sich vollständig zu schützen, fällt angesichts hoher Infektionszahlen und trotz aufwendiger Hygienekonzepte schwer. Als Teilnehmer der europäischen Königsklasse Euroleague reisen die Berliner wöchentlich auf dem gesamten Kontinent umher.

„Wir Spieler sind alle in einer guten körperlichen Verfassung. Aber unsere Trainer – gerade Chefcoach Aito – sind alle etwas älter. Wir müssen aufpassen, aber nicht nur auf den Reisen, denn anstecken kann man sich überall“, hatte Nationalspieler Johannes Thiemann kurz vor Weihnachten in einem Interview der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ noch gesagt.

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Trotz aller Vorsicht erwischte es nun gerade den Ältesten im Tross des Traditionsclubs. Klar ist schon jetzt, dass die Verlegung der Begegnung in Weißenfels, die ursprünglich am Samstagabend angesetzt war, neuerliche Terminprobleme nach sich ziehen wird.

Nach den ersten Corona-Fällen bei den Hauptstädtern hatte es bereits eine Reihe von Spielverlegungen gegeben. Alba befindet sich deswegen am Maximum und spielte zuletzt regelmäßig dreimal pro Woche. Selbst an Silvester wurde deswegen das Pokal-Nachholspiel gegen Braunschweig angesetzt. (sid)

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