Hamburgs Keeper Jonas Maier hatte gegen Bietigheim allen Grund zum Jubeln.
  • Hamburgs Keeper Jonas Maier hatte gegen Bietigheim allen Grund zum Jubeln.
  • Foto: WITTERS

Bärenstark!: Maier lässt den HSVH gegen Bietigheim jubeln

In den letzten Minuten hielt es keinen der 3117 Zuschauer in der Sporthalle Hamburg mehr auf seinem Sitz. Mit einem starken Heimauftritt besiegten die Hamburger Handballer am Sonntag den Tabellendritten Bietigheim 34:28 (16:13) und sind seit fünf Spielen ungeschlagen.

HSVH-Trainer Torsten Jansen war entsprechend begeistert. „Es passt gerade alles zusammen“, sagte er. „Wir  haben die nötige Disziplin vorne, das Engagement hinten und funktionieren als Mannschaft.“

Und das gelang gegen Bietigheim von der ersten Sekunde an. Mit Anwurf brachten die Hamburger eine echte Energieleistung auf die Platte. „Heute hat alles gepasst, jeder hat alles gegeben“, jubelte Leif Tissier, mit sieben Toren bester Hamburger Werfer.

HSVH: Schöne Geste vor dem Spiel

Ein schönes Zeichen setzte allerdings auch Bietigheim bereits vor der Partie: Die Spieler wärmten sich in „Alles Gute, Tobi!“-Shirts auf – eine von Trainer Jon Jonsson initiierte Aktion für HSVH-Profi Tobias Schimmelbauer, der nach seiner Krebs-Diagnose vorerst ausfällt. Zudem wurde Torwart Aron Edvardsson, der seit drei Wochen in Bietigheim spielt, noch einmal offiziell verabschiedet.

Geschenke gab es aber nur vor dem Spiel. Spätestens mit dem 6:0-Lauf kurz nach der Pause und der ersten Sieben-Tore-Führung (20:13/35.) legten die Hamburger den Grundstein für den verdienten Erfolg.

Im Blickpunkt stand immer wieder der im Tausch für Edvardsson gekommene Jonas Maier. Mit zwölf Paraden wuchs der 26-Jährige gegen seinen Ex-Klub über sich hinaus. „Einfach Wahnsinn“, freute sich Maier, betonte aber: „Das war diesmal vor allem auch eine enorme Teamleistung.“ 

Tore HSVH: Tissier (7), Weller (7/5), Bergemann (6), Kleineidam (4), Gertges (3), Axmann, Forstbauer (je 2), Fick, Ossenkopp, Vogt (je 1)

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