Die HSV-Profis müssen in eine „Quasi-Quarantäne“.
  • Die HSV-Profis müssen in eine „Quasi-Quarantäne“.
  • Foto: WITTERS

Ausgangssperre statt Tests: DFL versetzt den HSV in „Quasi-Quarantäne“

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Ab heute muss der HSV in eine „Quasi-Quarantäne“. Das bedeutet: Die komplette Mannschaft sowie der Trainer- und Betreuerstab darf sich nur noch im häuslichen Umfeld, auf dem Trainingsgelände oder im Stadion aufhalten. Die Regel gilt bis zum 12. Mai, dann müssen alle bis Saisonende in ein richtiges Quarantäne-Trainingslager.

Die DFL will mit den Maßnahmen das Infektionsrisiko minimieren. Auf die Einführung von PCR-Schnelltests, mit denen der HSV und auch andere Vereine bereits sehr erfolgreich arbeiten, wird hingegen verzichtet. Nachzuvollziehen ist das nicht. Statt auf sinnvolle Entwicklungen zu setzen, will die DFL es lieber so wie vor einem Jahr zu Beginn der Pandemie machen.

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Für die HSV-Profis bedeutet die „Quasi-Quarantäne“, dass sie ab heute nicht mehr einkaufen oder tanken dürfen. Alles muss von den Partnern erledigt werden. Dass diese sich dabei auch anstecken könnten und das Virus mit nach Hause bringen,  spielt keine Rolle. Eine Gaga-Quarantäne, an die sich alle Vereine halten müssen.  Beim HSV wird trotzdem weiter zusätzlich getestet.

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