Wer springt am höchsten? Norderstedts Siegtorschütze Jan Lüneburg (r.) bedankt sich beim Vorlagen-Geber Dane Kummerfeld 
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  • Foto: WITTERS

Aus für Altona: Norderstedt und Sasel stehen im Hamburger Pokalfinale

„Finale, oho, Finale, oho!“ Eintracht Norderstedt hat den Einzug in das Finale des Hamburger Lotto-Pokals perfekt gemacht. Regionalliga-Konkurrent Altona 93 musste sich auswärts 2:3 geschlagen geben. Finalgegner am Sonnabend ist der TSV Sasel.

Dabei starteten die Altonaer Gäste wie die Feuerwehr in das Halbfinale. Keine 120 Sekunden waren gespielt, als Philipp Koch Aladji Barrie den Ball in den Lauf spielte, dieser den Turbo zündete und EN-Keeper Huxsohl beim Abschluss keine Chance ließ (2.).

Altona 93 geht früh in Führung

Die überraschende frühe Führung für den AFC, die allerdings nicht allzu lange Bestand haben sollte. Denn: Nach knapp einer Viertelstunde fand die Elf von Trainer Jens Martens die direkte Antwort – wenn auch mit etwas Mithilfe der Griegstraßler.

Eigentor von Altonas Aminzadeh

Jordan Brown brachte den Ball von rechts scharf auf den ersten Pfosten, wo Dallas Aminzadeh die Kugel unglücklich ins eigene Tor abfälschte (16.).

Von dem Ausgleich beflügelt drehte Norderstedt nun auf legte nur fünf Minuten später nach. Diesmal war es ein Eckball von Philipp Koch, der am zweiten Pfosten bei Johann von Knebel landete. Dieser fackelte nicht lange und vollstreckte eiskalt ins kurze Eck (21.). 

Kloß fällt – Elfmeter für Altona

Für eine Pausenführung sollte es aus Norderstedter Sicht aber dennoch nicht reichen. Auch, weil sich die Eintracht quasi mit dem Pausenpfiff noch einmal selbst schwächte. Moritz Kloß wurde am linken Strafraumeck zu Fall gebracht, Referee Fabian Porsch zeigte zurecht auf den Punkt. Wieder trat Barrie an, wieder landete der Ball im Netz (45.+1) – 2:2 zur Pause.

Norderstedt jubelt: Kummerfeld flankt, Lüneburg trifft

Zwar erwischten die Gäste dann den besseren Start in den zweiten Durchgang, das Tor erzielte allerdings das Team aus Garstedt. Nach einer Flanke von Dane Kummerfeld nickte Jan Lüneburg die Murmel in die Maschen ein (68.). Zwar lief der AFC zum Ende noch einmal an, konnte die Niederlage allerdings nicht mehr abwenden.

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EN-Coach Martens sagte: „Ich bin total glücklich, dass wir ins Finale eingezogen sind. Wir haben es uns selbst schwer gemacht, haben keine gute Teamleistung gezeigt.“

Sasel siegt bei Rugenbergen und zieht ins Finale ein

Im Endspiel am 22. August trifft Regionalligist Eintracht Norderstedt im Stadion Hoheluft auf den TSV Sasel, der sich beim SV Rugenbergen 3:0 durchsetzte. Tim Jeske (25.), Nico Zankl (78.) und Lukas Kourkis (84.) trafen für die Saseler.

Leverkusen wartet auf Hamburgs Pokalsieger

Der Hamburger Pokalsieger spielt dann im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen.

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