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  • Foto: imago images/Zink

Auch St. Pauli wollte ihn: Darum kam Möller Daehli nicht zurück zum Kiezklub

Eigentlich war es klar, die MOPO hatte es mehrfach geschrieben. Jetzt gab es auch St. Paulis Trainer Timo Schultz zu, dass er Nürnbergs Mats Möller Daehli aus Belgien vom KRC Genk vor einigen Wochen zurückholen wollte.

Schultz erklärt, dass er schon zu seinen Zeiten als A-Jugendtrainer einen regen Austausch mit dem 25-jährigen norwegischen Mittelfeldspieler hatte. Zu den Telefonaten mit „MMD“ sagt er: „Es gibt wenige Trainer, die Mats nicht haben wollen. Mit ihm haben wir uns im Winter ein Stück weit beschäftigt und ausgelotet, was geht und was nicht geht. Für uns war klar, dass wir erst andere Positionen besetzen, auf denen wir mehr Bedarf gesehen haben.“

Möller Daehli für St. Pauli zu teuer

Ganz offensichtlich war es zudem ein finanzielles Problem, Leihgebühr und Gehalt waren dem FC St. Pauli, der für Möller Daehli im Januar 2020 noch 2,5 Millionen Euro kassiert hatte, dem Vernehmen nach zu hoch.

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Am Sonntag spielt der Skandinavier deshalb auf der anderen Seite. Schultz schwärmt von ihm: „Mats ist ein Spieler mit extremer Spielwut. Er will immer den Ball haben, ist immer unterwegs, weicht auch mal auf die Flügel aus, setzt seine Mitspieler in Szene.“

Es sei schwer, ihn zu kontrollieren, weil er sich überall auf dem Platz aufhalten würde und nicht greifbar sei. Schultz: „Eine Eins-zu-Eins-Manndeckung wird es nicht geben, das wäre gegen Mats der falsche Ansatz.“

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