Kyriakos Papadopoulos (r./hier im Duell gegen den Spanier Alvaro Morata) stand von Januar 2017 bis Sommer 2020 beim HSV unter Vertrag.
  • Kyriakos Papadopoulos (r./hier im Duell gegen den Spanier Alvaro Morata) stand von Januar 2017 bis Sommer 2020 beim HSV unter Vertrag.
  • Foto: imago images/AFLOSPORT

Absturz ins Bodenlose: Ex-HSV-Star Papadopoulos schon wieder vor Wechsel

Der Mann kommt wohl nie zur Ruhe. Kaum hat Kyriakos Papadopoulos sein Glück wiedergefunden, da muss er wahrscheinlich schon weiterziehen. Nachdem der Abwehrmann den HSV im Sommer ablösefrei verließ, schloss er sich Ende Oktober dem kroatischen Erstligisten Lok Zagreb an und fand zu alter Stärke. Zuletzt feierte „Papa“ sogar sein Comeback für Griechenlands Nationalteam. Nun aber steht der 29-Jährige vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.

Kennen Sie Medjimurje Cakovec, Dubrava Tim kabel oder NK Crikvenica? Nein? Dann geht es ihnen vermutlich wie Papadopoulos, denn gegen diese Vereine müsste er wohl ab Sommer in der Zweiten Liga antreten. Mit Lok steuert er ungebremst dem Abstieg entgegen. Nur ein Punkt aus den vergangenen sieben Spielen, Tabellenletzter mit vier Zählern Rückstand zum rettenden Ufer. In Kroatien geben sie keinen Pfifferling mehr auf Lok.

Ex-HSV-Star Papadopoulos hat noch Vertrag in Kroatien

Alles deutet darauf hin, dass Papadopoulos, dessen Vertrag bis zum 31.12. dieses Jahres läuft, nach der Saison auf einen erneuten Vereinswechsel drängen wird. Denn das Niveau der Zweiten Liga Kroatiens ist vergleichbar mit dem der deutschen Regionalligen. Wenn überhaupt …

Angesichts der neuen Ambitionen des Griechen wäre ein Verbleib beim Abstieg wohl der totale Karrierekiller. Denn er hat Ambitionen. Zum WM-Quali-Auftakt in Spanien und gegen Georgien (jeweils 1:1) durfte er kürzlich zweimal über die volle Distanz für sein Land ran. Keine Frage, „Papa“ ist wieder da. Seine unruhige Reise aber wird in Kürze wohl weitergehen müssen.

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