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  • Foto: imago images/Bildbyran

6500 Tote in Katar: St. Paulis Norweger befürwortet einen WM-Boykott

Die Nummer ist brisant, und das schon seit der Vergabe des Turniers durch die FIFA. Aber nun, da der britische „Guardian“ von 6500 Toten bei den Arbeiten im Vorfeld der WM 2022 in Katar berichteten, hat die Sache enorm Fahrt aufgenommen.

In Deutschland, wo die Fan-Organisation „ProFans“ den DFB aufgefordert hat, den Wettbewerb zu boykottieren. Und noch mehr in Norwegen, der Heimat von St. Paulis Tore Reginiussen.

6500 Tote in Katar: Norweger Tore Reginiussen vom FC St. Pauli befürwortet einen WM-Boykott

„Es ist in Norwegen ein großes Thema“, erklärte der 34-Jährige. „Es begann mit meinem alten Klub Tromsö, der vom Verband verlangt hat, die Teilnahme in Katar abzusagen. Dem haben sich dann mehrere Vereine angeschlossen.“

Dazu zählen sein letzter Verein Rosenborg Trondheim sowie Strömsgodset IF, Viking Stavanger, Odds BK und SK Brann Bergen.

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Die Gesamtgemengelage sei natürlich extrem schwierig und mächtig kompliziert, räumte der 31-fache Nationalspieler ein. „Es würde sehr, sehr lange dauern, wenn man das diskutieren würde. Aber ich stehe hinter dieser Entscheidung!“

Das trifft nicht auf die Spitze des norwegischen Verbandes zu, aber der öffentliche Druck steigt aktuell täglich.

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