Feier-Power: Hamburgs Handballer haben in der Sporthalle Hamburg immer Grund zum Jubeln, sind dort seit eineinhalb Jahren ungeschlagen.
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560 Tage unbesiegt: Alsterdorf als Aufstiegs-Trumpf: Die Mega-Serie des HSV Hamburg

Der Nächste, bitte! Im Aufstiegskampf wollen Hamburgs Handballer zwei wichtige Punkte einfahren und ihre phänomenale Heimserie in der Sporthalle Hamburg ausbauen. Bei einem Sieg gegen Großwallstadt am Sonntag (17 Uhr, Sportdeutschland.TV) könnte der Zweitliga-Spitzenreiter ein Jubiläum feiern.

80 Wochen – und zwar auf den Tag genau – wäre der HSVH im Falle eines Sieges oder eines Remis gegen den TVG in der altehrwürdigen Halle, dem eigenen „Wohnzimmer“, unbesiegt. Exakt 560 Tage oder 18 Monate.

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Lukas Ossenkopp will mit dem HSVH ohne Heim-Niederlage aufsteigen.

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Die letzte Niederlage? Lukas Ossenkopp weiß es genau. „Das war gegen Hamm, im September 2019. Lange her“, sagt der Kapitän im Gespräch mit der MOPO. Am 15. September hatte der HSVH  gegen den damaligen Favoriten mit 26:32 verloren.

HSV Hamburg will gegen Großwallstadt Heimserie ausbauen

Seitdem hat die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen in Alsterdorf 17 Siege gefeiert und zweimal die Punkte geteilt. „Das kann sich mehr als sehen lassen und gibt Selbstvertrauen. Wir fühlen uns da richtig wohl“, sagt Ossenkopp.

Der Haken: Die Bastion sei für die Gästeteams allerdings auch Zusatzmotivation, meint Ossenkopp. „Jeder Gegner, der kommt, will unsere Serie beenden.“

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Die letzte Heim-Niederlage ist übrigens etwas jüngeren Datums. Am 26. Dezember 2019 verlor der HSVH gegen Ferndorf – allerdings in der Barclaycard Arena. Und auch der Saisonabbruch vor einem Jahr schmälert die überragende Heim-Bilanz nicht. 

HSV Hamburg: Geisterspiele sportlich kein Problem

In dieser Saison haben die Hamburger ihre „Wohnzimmer-Wucht“ trotz Geisterkulisse noch verstärkt. Die bärenstarke Ausbeute: Zehn Siege und ein Remis. Nur mit Aufstiegskonkurrent Lübbecke musste der HSVH in eigener Halle die Punkte teilen – in einem hochdramatischen Duell, in dem sich auch die Trainer fetzten. 

„Wir wollen mindestens noch drei Monate zu Hause ungeschlagen bleiben“, sagt Ossenkopp. Bis zum Saisonende – an dem der Aufstieg stehen soll.

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