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Periodenschwamm bis Po-Dusche: So wird Ihr Badezimmer nachhaltiger und grüner

Köln –

Viele von uns haben sich zu Beginn des Jahres gute Vorsätze gefasst. Immer wieder darunter: Endlich weniger Verpackungsmüll produzieren. Doch wie stellt man das bloß richtig an?

Unser Vorschlag: Fangen Sie doch in einem Raum an, der besonders anfällig für jede Menge Verpackungsmüll ist: das Badezimmer. Rasierklingen, Tampons, Damenbinden, Zahnbürsten – die meisten Hygieneartikel, die wir aus der Drogerie kennen, sind oft doppelt und dreifach verpackt. Aus Plastik sind sie obendrein.  Das muss aber nicht sein. Mittlerweile gibt es zahlreiche nachhaltige Alternativen auf dem Markt.

Einige davon stellen wir Ihnen hier vor:

Die Menstruationstasse

Mittlerweile hat sie sich bei vielen Frauen als echte Alternative zu Binden und Tampons etabliert: die Menstruationstasse. Wer sich erst einmal an die Handhabung des Cups aus medizinischem Silikon gewöhnt hat, freut sich, dass Binden- und Tamponkauf bald der Vergangenheit angehören.

Ist das Tässchen während der Regel  voll, wird es einfach entleert, ausgewaschen und wieder eingeführt.

Wichtig vor dem Kauf: Jeder Frauenkörper ist anders, deshalb gibt es auch Menstruationstassen in verschiedenen Größen. Das hier gezeigte Modell ist in Größe M, auf den Seiten der Hersteller finden Sie aber natürlich auch Modelle in anderen Größen.

Das Menstruationsschwämmchen

Frauen, die eine noch naturbelassenere Variante bevorzugen, greifen mittlerweile auf so genannte Menstruationsschwämmchen zurück. Diese funktionieren ähnlich wie ein Tampon, sind aber ökologischer und ein reines Naturprodukt für die Damenhygiene.

Sogar Sex während der Periode ist damit laut Hersteller gut möglich. 

Die Menstruationsschwämme sind ähnlich wie Menstruationstassen wiederverwendbar. Sie werden über den Tag einfach ausgewaschen und wieder eingeführt.

Allerdings schreiben einige Nutzerinnen, dass sie von der Verwendung während stärkerer Blutungen abraten. Auch hier gilt: Jeder Körper ist eben anders und hat andere Bedürfnisse.

Bio-Tampons

Einigen Frauen sind Menstruationstassen und-Schwämmchen trotz ihrer biologischen Vorteile zu unsicher, andere haben Hemmungen davor, diese außerhalb der eigenen vier Badezimmerwände zu reinigen.

Hier empfiehlt sich doch eher die Verwendung von klassischen Tampons – die aus reiner Bio-Baumwolle gemacht werden und frei von Kunststoffen sind.

Ein weiterer Vorteil: Statt in Plastik sind die einzelnen Tampons in Papierhülsen verpackt.

Die Po-Dusche

Genug der Frauen-Hygiene – schließlich können beide Geschlechter Verpackungsmüll und Papier einsparen. Etwa mit einer Po-Dusche.

Was sich erstmal lustig anhört, wird laut Hersteller sogar von Medizinern empfohlen: Die Reinigung mit Wasser – statt Klopapier und Feuchttüchern – helfe, Juckreiz und Hautirritationen zu vermeiden. Dies sei besonders bei Hämorrhoiden-Leiden, häufigen Klogängen oder nach OPs im Intimbereich wichtig.

Netter Nebeneffekt: Mit einer Po-Dusche braucht man Papier nur noch zum Abtrocken.

Strom- oder Batterien verbraucht das kleine Helferlein auch nicht: Die Dusche bringt allein durch bloßes Zusammendrücken einen kräftigen, gezielten Wasserstrahl hervor.

Die Bambus-Zahnbürste

Auch immer mehr bekannte Zahnbürsten-Hersteller bieten mittlerweile Produkte aus natürlichen Materialien an. Zahnbürsten aus Bambus etwa. Nach drei Monaten Verwendung einfach den Bürstenkopf in den Mülleimer werfen und den Bambusgriff kompostieren.

Der Rasierhobel

Auch Einweg- und Nassrasierer aus Plastik haben in einem nachhaltigen Badezimmer eigentlich nichts zu suchen. Die grünere Alternative ist auch hier aus Holz geschnitzt, nämlich aus Olivenholz.

Dieses Modell wird mit zehn Ersatzklingen geliefert. Zusätzlich gibt es einen Vorratspack mit 100 Ersatzklingen.

Übrigens: Der Rasierhobel ist für jede Art von Rasur und somit für Männer und Frauen geeignet.

*Hinweis der DuMont-Redaktion: Dieser Artikel enthält Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere mit (*) gekennzeichneten Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf eine Provision vom betreffenden Online-Shop, mit deren Hilfe wir Ihnen weiterhin unseren unabhängigen Journalismus anbieten können.

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