Dua Lipa
  • Dua Lipa verrät auf ihrem Konzert in Hamburg, warum sie die Stadt so liebt.
  • Foto: jmsphoto

paid„Hamburg, verdammt, ich liebe dich“: Warum Weltstar Dua Lipa unsere Stadt so feiert

Kreischende Teenies bei Popkonzerten – das war „früher“ für Außenstehende belustigend bis anstrengend. Heute allerdings sind die Teenies anders als wir damals: Sie sind nämlich unverschämt entspannt, cool, freundlich und extrem gut angezogen. Zumindest all die, die am Montagabend in der Barclays Arena beim Konzert der britisch-kosovarischen Sängerin Dua Lipa waren.

Lipa, 26, ist so ziemlich das Angesagteste, was die Popwelt derzeit zu bieten hat. Es ist nicht ganz leicht, den Finger darauf zu legen, was sie so besonders macht: Auf den ersten Blick ist sie eine typisch gutaussehende Künstlerin, die in knappen Outfits zu einer kunterbunten Bühnenshow performt. Haben die Spice Girls, Pink oder Lady Gaga ja auch schon so ähnlich gemacht.

Aber der Vibe ist ein anderer – feministisch, selbstbewusst, modern. Und das von innen, nicht als Show nach außen.

Konzert: Dua Lipa macht Hamburg eine Liebeserklärung

So beginnt ihr Konzert in Hamburg etwa mit einem Video-Intro, in dem zuerst einmal liebevoll die Tänzer und Tänzerinnen vorgestellt werden. Hätte Madonna das gemacht? Eher nicht.

Trotz aller Wokeness liefert Dua Lipa eine astreine Pop-Show ab, die Spaß macht. Eingeteilt in vier „Akte“, die jeweils einen Kostüm- und Szenenwechsel beinhalten. Buntes Konfetti und Luftballons regnen auf die Fans herab, die inbrünstig jede Songzeile mitsingen.

Jörg Martin Dua Lipa bei ihrem Konzert in Hamburg.
Dua Lipa
Dua Lipa bei ihrem Konzert in Hamburg.

Hits wie „Physical“, „Love Again“ und „Boys Will Be Boys“ stehen auf der Setlist, dazu das sympathische Elton-John-Feature „Cold Heart“. Die Sängerin ruft: „Hamburg, verdammt, ich liebe dich! Ich hatte hier die besten Partynächte!“

Und zum letzten Song vor der Zugabe („Levitating“) schwebt Lipa dann in einer Art Käfig über der Menge. Bühnenbild und Outfits sind knallig bunt, die eingängigen Songs äußerst sorgsam komponiert und instrumentiert, und die 26-Jährige punktet mit ihrer vollen, kehligen Stimme, die manchmal etwas an Rihanna erinnert.

Feministisch, selbstbewusst, modern: So war das Dua Lipa Konzert

Als es schließlich vorbei ist, drängeln die jungen Leute nicht etwa entschlossen in Richtung Ausgang, sondern achten rücksichtsvoll darauf, dass der Menschenfluss aus der ausverkauften Halle geschmeidig funktioniert.

Im Foyer stimmt dann eine Gruppe Mädchen einen Song an – und während die Menge Stück für Stück in Richtung Vorplatz ausgespuckt wird, singen und klatschen plötzlich einfach alle mit. (wt)

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