Brosda sitzt an einem Tisch, vor sich Mikrofone und Papiere
Brosda sitzt an einem Tisch, vor sich Mikrofone und Papiere
  • Kultursenator Carsten Brosda (SPD) bei der Lesung im Schauspielhaus
  • Foto: Marc Huth

Solidarität für Proteste im Iran: Hamburger Publikum spendet mehrere Tausend Euro

Bei einer Lesung aus Solidarität für die Proteste im Iran hat das Publikum im Hamburger Schauspielhaus mehrere Tausend Euro gespendet. Das Geld soll der Organisation „Hawar.help“ zugutekommen, die die Freiheitsbewegung im Iran unterstützt. Zu den weltweiten Solidaritätslesungen hatte das Internationale Literaturfestival Berlin am Tag der Menschenrechte aufgerufen.

In Hamburg wurde daraufhin die Lesung „Frau Leben Freiheit“ organisiert“ – angestoßen vom Centralkomitee und dessen Chef, dem Moderator Michel Abdollahi, der auch durch den Abend führte. Die Veranstaltung war eine Kooperation mit der Staatsoper, Kampnagel, dem Thalia-Theater, dem Ernst-Deutsch-Theater, dem St. Pauli-Theater, dem Ohnsorg-Theater, den Kammerspielen, den Bücherhallen, dem Literaturhaus, der Körber-Stiftung sowie dem Kinderschutzbund Landesverband Hamburg.

Am Samstagabend hatten Schauspielerinnen und Schauspieler, Musikerinnen und Musiker sowie Autorinnen und Autoren iranische Literatur gelesen. Das sollte ausdrücklich „als Bekenntnis zur Solidarität mit allen vom iranischen Regime unterdrückten, misshandelten und gefolterten Menschen“ gelten, wie die Staatsoper weiter mitteilte. Unter den Lesern waren auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (beide SPD) und der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani sowie viele Hamburger Intendantinnen und Intendanten.

Am Ende des Abends waren für die Organisation Hawar.help rund 6000 Euro zusammengekommen. (dpa/mp)

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