Tobias Kratzer, Regisseur
Tobias Kratzer, Regisseur
  • Tobias Kratzer, Regisseur, wird ab 1. August 2025 neuer Intendant der Hamburgischen Staatsoper
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

„Einer der spannendsten Regisseure“: Er wird neuer Chef der Staatsoper

Der Regisseur Tobias Kratzer wird am 1. August 2025 Nachfolger von Georges Delnon als Intendant der Hamburgischen Staatsoper. Das hat der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper am Freitag einstimmig beschlossen. Damit kommt einer der gefragtesten Namen in der Opernszene nach Hamburg. Der 42-Jährige wurde mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft und in Bayreuth für seine Inszenierung des „Tannhäuser“gefeiert.

Tobias Kratzer wurde 1980 in Landshut geboren und hat Kunstgeschichte, Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Bern studiert. Seit seinem Gewinn des internationalen Regiewettbewerbs Ring Award Graz ist er als freischaffender Opernregisseur tätig. Tobias Kratzer wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem als Opernregisseur des Jahres 2020. Sein „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspiele wurde als Inszenierung des Jahres ausgezeichnet.

Überzeugender Zukunftsentwurf für die Hamburgische Oper

„Mit Tobias Kratzer können wir einen der derzeit spannendsten Regisseure für die Intendanz der Hamburgischen Staatsoper gewinnen.“ sagt Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien. „Er hat die Findungskommission mit einem klaren und ambitionierten Zukunftsentwurf für die Oper überzeugt.“

Spannende Abende und der Wunsch, wiederzukommen

Tobias Kratzer freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Staatsoper: „Die Hamburgische Staatsoper war in ihrer Vergangenheit vieles: die erste Bürgeroper Deutschlands, ein Ort avancierten Musiktheaters, die Geburtsstätte spektakulärer Uraufführungen. Ich freue mich, zusammen mit den MitarbeiterInnen des Hauses, ab der Spielzeit 2025/26 ein weiteres Kapitel im Geiste dieser an Abwechslungen reichen Geschichte aufzuschlagen!“ Er verspreche den Hamburger ZuschauerInnen „spannende Abende an der Dammtorstraße: Ich wünsche mir, dass sie jede Vorstellung meiner Intendanz gut gelaunt, intellektuell stimuliert und mit dem Wunsch wiederzukommen verlassen.“

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