Juliane Pickel sitzt auf einer Wiese und lächelt in die Kamera
  • Die Hamburger Autorin Juliane Pickel
  • Foto: Carla Deiters

Hamburger Autorin: Wichtiger Preis für ihren „Krummen Hund“

Die Hamburger Autorin Juliane Pickel erhält für ihren Roman „Krummer Hund“ den Kinder- und Jugendbuchpreis „Luchs“. Bis zur Preisverleihung ist es allerdings noch ein bisschen hin: Die Auszeichnung gibt es erst am 16. März 2022, am Vorabend der Leipziger Buchmesse.

Für die in Hamburg lebende Pickel, Jahrgang 71, ist „Krummer Hund“ ihr Erstling. Sie erzählt von dem 15-jährigen Jugendlichen Daniel, der viel Wut auf sich, seine Familie und seine Umwelt hat und lernen muss, damit zurechtzukommen. Dabei bescheinigte die Jury Pickel einen großen Sinn für Komik und eine Sprache, die „ruppig und rotzig“ sei, ohne sich bei Jugendslang anzubiedern.

„Wut und Trauer, Ekel, Verliebtheit und Eifersucht: Juliane Pickel hantiert in ihrem kompakt konstruierten Roman mit großen Gefühlen und menschlichen Abgründen, und sie beschreibt mit bewundernswerter Einfühlung und in verblüffenden Bildern die Verzweiflung ihres jungen Helden“, hieß es in der Jury-Begründung. In Berlin ist der Roman auch im Theater an der Parkaue zu sehen.

Das Buchcover von „Krummer Hund“
„Krummer Hund“ ist das erste Buch von Juliane Pickel. Es ist bei Beltz & Gelberg erschienen.

Pickel hatte schon für das Manuskript von „Krummer Hund“ den Peter-Härtling-Preis gewonnen. In der monatlichen Kinder- und Jugendbuchauswahl von Radio Bremen und „Die Zeit“ bekam sie den „Luchs“ für April 2021 und wurde nun zur Siegerin des ganzen Jahres gekürt. (dpa/mp)

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