• Zu früh geborene Babys haben meist ein schwaches Immunsystem (Symbolbild).
  • Foto: picture alliance / Ed Cunicelli/The Children's Hospital of Philadelphia/dpa

Rührendes Babyschicksal: So tapfer kämpft Frühchen Archie um sein Leben

Kolibakterien, Blutvergiftung, Corona: Die außergewöhnliche Krankheitsgeschichte eines kämpferischen Frühchens aus England sorgt im Königreich für Aufsehen.

Der kleine Archie kam 15 Wochen zu früh auf die Welt und wog bei seiner Geburt Anfang Dezember lediglich 765 Gramm. Er war so schwach, dass er zunächst nicht richtig atmen konnte, berichtete die englische BBC.

Erst vier Tage nach der Entbindung hätten seine Eltern ihn berühren dürfen. Seine Mutter erzählte dem Sender, als sie zum ersten Mal die Hand ihres Sohnes habe halten dürfen, sei  dies der magischste Moment ihres Lebens gewesen.

Frühchen Archie hat Corona

Wenig später dann der Schock: Mit fünf Wochen infizierte sich Archie mit dem Darmkeim Escherichia coli. Die Folge: eine Blutvergiftung! Und damit noch nicht genug: Eine Woche später erfuhren die Eltern, dass ihr Sohn positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Archie musste daraufhin zehn Tage lang isoliert werden.Die Diagnose habe sie sehr erschreckt, sagte die 21-Jährige aus Nordengland dem Sender. Als sie ihn nach zehn Tagen endlich wieder habe halten können, habe sie sich gefühlt wie im siebten Himmel. 

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Die 21-Jährige weiter: „Er ist unser kleiner Kämpfer.“  Inzwischen wiege Archie 1,3 Kilogramm und es gehe ihm besser als je zuvor. „Ich könnte platzen vor Freude, so stolz bin ich auf ihn.“

Wegen der Corona-Pandemie dürfen ihn seine Eltern nur einzeln im Krankenhaus besuchen. Die Mutter: „Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue, ihn nach Hause zu bringen.“ (mik/dpa)

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