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Lebensmittel-Rückrufe: Schimmelpilzgift in Fruchtriegeln, falsches Datum beim Lachs

Lübeck/Coesfeld –

Wegen der Gefahr von Schimmelpilzgift in Feigen hat das Lübecker Unternehmen Lubs zwei Fruchtriegelsorten zurückgerufen.

In den für die Riegel „Mandel & Vanille“ sowie „Banane & Mandel“ verwendeten Feigen sei ein erhöhter Ochratoxin-A-Gehalt (OTA) festgestellt worden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Lübeck.

Lubs-Fruchtriegel: Nierenschädigend und krebserregend

Dieses Schimmelpilzgift könne bei stark erhöhter Langzeitaufnahme nierenschädigend wirken und krebserregend sein.

Der erhöhte OTA-Gehalt sei bei einer Routinekontrolle in einer Charge türkischer Feigen festgestellt worden. Zuvor seien bei Analysen des Lieferanten Werte deutlich unterhalb der geforderten Grenzwerte gemessen worden. Lubs verkauft die Riegel bundesweit in erster Linie an Bio-Supermärkte. Verbraucher bekommen den Kaufpreis erstattet, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

Betroffen sind die Mandel-Vanille-Riegel mit den Mindesthaltbarkeitsdaten

  • 14.10.2020
  • 11.11.2020
  • 12.12.2020

Bei Banane-Mandel-Riegeln Chargen mit den Daten

  • 23.09.2020
  • 20.10.2020
  • 13.11.2020
  • 12.12.2020

Der Anteil der Feigen in den Riegeln liegt bei etwa 20 Prozent. Das Unternehmen arbeitet eigenen Angaben zufolge nur mit Zutaten aus ökologischem Anbau.

Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor„Youkon Wildlachs Wild & Red

Wegen eines falschen Verbrauchsdatums auf der Packung warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor dem Verzehr eines Wildlachs-Produkts. Fälschlicherweise sei das Datum 8.3.2020 aufgedruckt worden und nicht der 8.1.2020, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Betroffen sei das Produkt des Großhändlers Weiling aus Coesfeld mit dem Namen „Youkon Wildlachs Wild & Red“. Ausgeliefert wurde der Lachs ausschließlich an Bioläden, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Betroffen sind 48 Läden in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

„Wir gehen davon aus, dass die meisten Packungen für Weihnachten und Silvester gekauft und der Lachs da auch gegessen wurde“, so das Unternehmen aus dem Münsterland. Falls nicht, können betroffene Kunden das Produkt mit dem falschen Verbrauchsdatum im Laden zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. (dpa)

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