Frau steht im Gang eines Supermarktes und hält ein Müsli in der Hand.
  • Die Preise für Lebensmittel sind nach den Energiekosten in den letzten Monaten am stärksten gestiegen.
  • Foto: picture alliance / Frank May | Frank May

paid10 Tipps für Sparfüchse: Wie Sie beim Einkauf noch Geld sparen können

Wie oft standen Sie in den letzten Monaten an der Kasse und haben mit Erstaunen festgestellt, wie teuer der Einkauf dieses Mal wieder geworden ist? Ein Grund: Preise für frische Lebensmittel sind im Vergleich zum Vorjahr mittlerweile durchschnittlich um 20 Prozent gestiegen. Ist die Lösung also, einfach weniger gesunde und frische Produkte zu kaufen? Nein, im Gegenteil! Vom Einkaufszettel bis zur Lagerung der Lebensmittel – mit diesen 10 Tipps können Sie ordentlich Geld sparen!

Tipp 1: Der altbekannte Einkaufszettel

Einfach mal gucken, was man so gebrauchen kann – das endet oft in überflüssigen Spontankäufen. Das beste Mittel, um wirklich nur das zu kaufen, was man braucht, ist der gute alte Einkaufszettel. Ob als Notiz im Handy oder oldschool mit Papier und Stift, durch ihn kann kräftig Geld gespart werden.

Tipp 2: Nicht hungrig einkaufen

Wer mit knurrendem Magen einkaufen geht, kauft mehr und ungesünder ein. Vor allem Produkte, die schnell verspeist werden können, landen dann beim Streifzug durch den Supermarkt im Einkaufskorb.

Tipp 3: Sonderangebote im Blick behalten

In Prospekten, Fernsehwerbung oder Werbetafeln werben Supermärkte mit Schnäppchen. Einen Blick darauf zu werfen, kann sich für Sparfüchse lohnen. Armin Valet von der Hamburger Verbraucherzentrale empfiehlt außerdem, auch bei fast abgelaufenen Lebensmitteln zuzugreifen. Denn die seien in der Regel noch mehrere Wochen länger haltbar, als auf der Packung steht.

Tipp 4: Bücken lohnt sich

Schön bequem stehen teure Markenprodukte oft in Regalen auf unserer Augenhöhe. Wer den Blick jedoch senkt, wird feststellen: Weiter unten warten die günstigeren Lebensmittel – die sogenannte Bückware.

Tipp 5: Eigenmarken

Erst beim Bücken geraten einem dann die Produkte der Eigenmarken der Supermärkte ins Visier. „Die können oft mit den Artikeln der Marken mithalten“, sagt Armin Valet. Das liegt auch daran, dass die Lebensmittel meist in derselben Fabrik produziert werden und damit bis auf den Markennamen identisch sind.

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Tipp 6: Preisschilder genau lesen

Bei den Preisen werden Kunden oft ausgetrickst. Vor allem bei unterschiedlichen Mengenangaben verliert man schnell den Überblick, was wirklich am günstigsten ist. Die Lösung dieses Problems ist zwar oft nur zwei Millimeter groß, aber auf allen Preisschildern Pflicht: der Kilopreis. Damit lassen sich die Lebensmittelpreise ganz einfach vergleichen.

Tipp 7: Streifzug über den Wochenmarkt

Gerade bei regionalen und saisonalen Lebensmitteln lohnt sich ein Besuch auf einem der Hamburger Wochenmärkte. Valet von der Verbraucherzentrale in Hamburg meint: „Bei den Erzeugern gibt es oft günstigere Sorten als bei den Marken im Supermarkt – etwa bei Äpfeln.“

Tipp 8: keine Fertigprodukte

Beim Einkaufen gilt: Faulheit muss teuer bezahlt werden. Wer das Schnibbeln, Braten und Kochen nicht selbst übernimmt, sondern Fertigprodukte kauft, muss tief ins Portemonnaie greifen. Selbst den Kochlöffel zu schwingen und sich eine Stulle zu schmieren, ist deutlich günstiger.

Tipp 9: Richtig lagern im Kühlschrank

Wer wenig wegwirft, spart Geld. Damit sich Lebensmittel lange halten, müssen sie richtig gelagert werden. Im Kühlschrank sollten Milchprodukte etwa eher oben stehen, während Obst und Gemüse in den unteren Fächern verstaut werden sollte. Zum Beispiel Orangen, Zitronen und Tomaten gehören nach der Hamburger Verbraucherzentrale hingegen nicht in den Kühlschrank.  

Tipp 10: Apps für Selbstabholer

Jeden Tag schmeißen Supermärkte, Cafés und Restaurants frisches und lecker zubereitetes Essen weg. Mit Apps – wie Too Good To Go – kann man sich diese Lebensmittel kostenlos oder für wenige Euros abholen.

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