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Niklas Nordmann
  • Heute spricht PR-Profi Lars Meier mit Bier-Profi Niklas Nordmann von der Ratsherrn-Brauerei.
  • Foto: Ratsherrn Brauerei

Niklas Nordmann: „Wir brechen mit Traditionen“

Der Geschäftsführer über die Neuaufstellung der „Ratsherrn Brauerei“.

„Wie ist die Lage?“, unser fast täglicher Podcast in Kooperation mit der Gute Leude Fabrik, spürt aktuellen Fragen nach. Hier kommen prominente Lenkerinnen und unbekannte Denker zu Wort. Die Auswahl von PR-Profi Lars Meier ist rein subjektiv, aber immer spannend und überraschend. Die heutige Folge mit Geschäftsführer Niklas Nordmann, wird ermöglicht durch die „Rastherrn Brauerei“. Den Podcast gibt es in voller Länge auf den üblichen Kanälen und am Sonntag und Montag um 12 Uhr bei ahoy radio.

Lars Meier: Lieber Niklas, mit 31 bist du schon Geschäftsführer deiner eigenen Brauerei. Wann hast du das erste Mal darüber nachgedacht, Brauerei-Chef zu werden?

Niklas Nordmann: Mit fünf oder sechs, glaube ich. Ich habe neulich ein altes Poesie-Album von einer Freundin gekriegt und da hatte ich das tatsächlich als Berufswunsch eingetragen. Das wusste ich auch nicht mehr. Ich fand das anscheinend schon immer ganz gut. Aber es ist ja bei uns auch Familiensache und das macht auch sehr viel Spaß.

Bei euch gibt es jetzt einige Neuerungen. Was wird sich alles verändern?

Wir brechen ein bisschen mit Traditionen. Das haben wir bei Ratsherrn die letzten Jahre öfter mal gemacht und machen wir auch wahrscheinlich in Zukunft immer wieder. Wir versuchen ein bisschen aus dem typischen Bierthema auszubrechen, sowohl von den Sorten her als auch von der Gestaltung der Etiketten. Zukünftig werden wir noch stärker auf alkoholfreie Sorten setzen, weil wir einfach gemerkt haben, dass die Konsumenten das gut finden. Die Anlässe unter der Woche mal wieder zu nutzen, geht eben manchmal besser mit einem alkoholfreien Getränk. Das haben wir mit unserem alkoholfreien Pilsener gemacht. Das ist ein bisschen herber und kommt extrem gut an. Jetzt haben wir uns gedacht, wir machen mal was, was ein bisschen milder ist. Deswegen ein mildes Bier, ein Lager, mit einem Schuss Limettensaft. Sehr erfrischend, wenig Kalorien und kein Zucker.

„Immer schön langsam“ ist euer neues Motto. Kommt da deine ländliche Herkunft durch?

Auf der Schanze ist es so, dass man sich auch mal gemütlich auf ein Bierchen trifft oder „cornert“, und dementsprechend auch mal der Hektik des Alltags entflieht. Grundsätzlich spielt der Claim auf unser Slow Brewing an, dass wir eben unser Bier langsam brauen. Das heißt, wir geben ihm einfach mehr Zeit zum Lagern und zum Reifen, damit sich gewisse Stoffe auch abbauen können, die vielleicht unangenehm schmecken. Da gibt es ein Siegel, das extern zertifiziert wird und wir sind eben die einzige norddeutsche Brauerei mit diesem Siegel. Deswegen wollten wir herausstellen, dass wir beim Brauprozess noch ein bisschen bedächtiger sind. Auch darum geht es ja bei Biertrinken: um Genuss, mal runterkommen, fünfe gerade sein lassen.

Die ganze Folge gibt es hier zum Nachhören. In der Rubrik „Nice oder Scheiß“ freut sich Niklas Nordmann über die hervorragenden Ausstellungen der Hamburger Kunsthalle.

Folge 823 (Donnerstag, 13.06.) mit Niklas Nordmann

„Wie ist die Lage?“, unser fast täglicher Podcast, spürt tagesaktuellen Fragen nach. Seit 2020 kommen prominente Lenker und unbekannte Denker knapp 15 Minuten zu Wort. Die Auswahl ist rein subjektiv, aber immer spannend und überraschend. Lars Meier, Chef der Kommunikationsagentur Gute Leude Fabrik, ruft fast täglich Barkeeper, Bäckerinnen, Bürgermeister oder andere Leude aus Hamburg an. Den ganzen Podcast gibt’s da, wo es Podcasts gibt.

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