• Zerstörter Osten Hamburgs, Sommer 1943.
  • Foto: Willi Beutler

Historischer Podcast: Der Tag, an dem der „Feuersturm“ Hamburgs Osten vernichtete

Wer heute bei Ebbe den Elbstrand zwischen Hahnöfersand und Mojenhörn besucht, kann spannende Funde machen. Ein Traumstrand für Archäologen und Schatzsucher. Ein Freilichtmuseum der besonderen Art, das an die „Operation Gomorrha“ erinnert, einer Serie von alliierten Luftangriffen im Sommer 1943. Höhepunkt des Schreckens war die Nacht vom 27. auf den 28. Juli. Was da passierte, übertraf alles bis dahin Vorstellbare.

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Alliierte Bomber beim nächtlichen Angriff.

Foto:

dpa

Die dicht besiedelten Arbeiterviertel Hohenfelde, Hamm, Billbrook, Borgfelde, Rothenburgsort, Hammerbrook und das östliche St. Georg gingen im Feuersturm unter. Bevor die Hamburger 1945 daran denken konnten, die Stadt wiederaufzuladen, mussten erst Unmengen an Schutt beseitigt werden: 43 Millionen Kubikmeter, genug um einen Zug zu beladen, dessen Waggonkette einmal um die Erde reichen würde.

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Fundstücke am Strand.

Foto:

Olaf Wunder

Ein Teil davon wurde an die Elbe bei Jork gebracht – sozusagen eine Mischung aus Müllentsorgung und Küstenschutz. Und heute finden sich dort laufend neue Schätze.

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Archäologe Daniel Nösler am Elbstrand bei Jork.

Foto:

Florian Quandt

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Titelseite Unser Hamburg 14

Foto:

hfr

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