• Foto: picture alliance/dpa

Von der Leiche keine Spur: Frau muss Hai-Attacke auf ihren Mann hilflos mit ansehen

Esperance (Western Australia) –

Im australischen Bundesstaat Western Australia ist es erneut zu einem tödlichen Hai-Angriff gekommen.

Am Sonntag wurde ein Taucher in der Nähe seines Bootes vor der Küste der Stadt Esperance von einem Weißen Hai attackiert und getötet.

Australien: Schock für die Angehörigen

Wie man mittlerweile weiß handelt es sich bei dem Mann um den Leiter des örtlichen Tauchvereins.

Auch seine Frau war am Sonntag mit an Bord. Sie musste das schreckliche Unglück miterleben und wurde in Folge der Tragödie zunächst im Schockzustand in ein Krankenhaus gebracht.

Von der Leiche des erfahrenen Tauchers fehlt bisher noch jede Spur – die Suche der örtlichen Behörden dauert aber weiter an.

Hai-Attacke: Frau mit emotionalem Statement

Nur 24 Stunden nach dem tödlichen Unfall meldete sich die Frau des Opfers mit einem emotionalen Statement zu Wort.

Das Paar sei im und auf dem Ozean zu Hause gewesen und habe jede Gelegenheit genutzt, um mit dem Boot aufs Meer zu fahren und zu tauchen. Die beiden seien sich zudem den Risiken einer möglichen Hai-Attacke bewusst gewesen und sagten stets, dass eine Attacke auf einen der beiden einfach nur unglücklich sei.

Zudem wollte sie mit ihrem Statement klarstellen, dass beide komplett gegen das absichtliche Töten von Haien waren und sie auch nach der Attacke auf ihren Mann immer noch fest von dieser Meinung überzeugt ist.

Australien: Hai-Angriffe keine Seltenheit

Die letzte tödliche Hai-Attacke vor der Küste von Esperance liegt gerade einmal knapp drei Jahre zurück. 

Damals wurde eine 17-jährige Surferin vor den Augen ihrer Familie von einem Hai getötet.

Hier lesen Sie mehr: Hai tötet 17-jährige Surferin – Familie muss alles mit ansehen

Auch wenn die Region für ihre Hai-Attacken bekannt ist, genießt sie gerade bei Surfern und Tauchern große Beliebtheit, zumindest bis jetzt. Ob sich die erneute Hai-Attacke auf den Andrang auf den Spot auswirken wirkt, bleibt abzuwarten. (cho)

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