• Trauriges Ende: Sänger Daniel Küblböck.
  • Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Verschollen im Atlantik: Daniel Küblböck offiziell für tot erklärt

Passau –

Jetzt ist es offiziell: Sänger Daniel Küblböck ist vom Amtsgericht Passau für tot erklärt worden. Die Mitteilung ist im Bundesanzeiger des Justizministeriums in Berlin veröffentlicht worden. Als Todeszeitpunkt ist der 9. September 2018 angegeben.

Der aus Niederbayern stammende Star aus der ersten DSDS-Staffel verschwand damals von einem Kreuzfahrtschiff vor Neufundland/Kanada. Die Behörden gingen von Suizid aus.

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Ein Überwachungsvideo des Schiffes zeigte, dass zur fraglichen Zeit eine Person von Bord sprang. Am Tag nach Küblböcks Verschwinden hatte die kanadische Küstenwache die Suche nach ihm – wegen der kurzen Überlebenschance im kalten Nordatlantik – eingestellt.

Daniel Küblböck: Vater kann nur schwer abschließen

Im August 2020 war beim Amtsgericht Passau ein Antrag auf Todeserklärung nach dem Verschollenheitsgesetz gestellt worden – Medienberichten zufolge von einer früheren Assistentin Küblböcks.

Der Vater des Sängers, Günther Küblböck, sagte laut „Passauer Neue Presse“: „Das wollten wir noch nicht so haben. Aber das Gericht hat entschieden.“ Er schilderte, wie schwierig es ist, abzuschließen, wenn ein Mensch nicht gefunden ist. (dpa/miri)

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