Joe Biden, designierter Kandidat der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten, während eines TV-Interviews in der Sendung „Good Morning America” in der vergangenen Woche. Wenig später gab er einem afroamerikanischen Moderator ein weiteres Interview – und sorgte dort für Aufregung.
  • Joe Biden, designierter Kandidat der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten, während eines TV-Interviews in der Sendung „Good Morning America” in der vergangenen Woche. Wenig später gab er einem afroamerikanischen Moderator ein weiteres Interview – und sorgte dort für Aufregung.
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Riesen-Shitstorm vor US-Wahl: Biden macht US-Amerikaner mit nur einem Satz stinksauer

Washington D.C. –

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 23. Mai um 08:18 Uhr – Es wird eine der spannendsten Wahlen in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.

Am 3. November 2020 wählen die USA einen Präsidenten: Entweder wird der republikanische Amtsinhaber Donald Trump, der sich immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt sieht, in eine zweite Amtszeit gewählt. Oder das Amt geht an Joe Biden, dem nach dem Ausstieg seines letzten verbliebenen Konkurrenten Bernie Sanders die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten sicher ist. Von 2009 bis 2017 war Biden unter Präsident Barack Obama der 47. US-Vizepräsident.

Die aktuellen Lage im US-Wahlkampf im Überblick (Stand: 23. Mai 2020)

  • Joe Biden löst mit Aussage über schwarze Wähler Rassismus-Vorwürfe aus
  • Bernie Sanders steigt aus Wahlkampf aus, damit ist aktuell nur noch Joe Biden als Demokrat im Rennen um die Präsidentschaft
  • Joe Biden setzt Siegeszug fort und gewinnt Demokraten-Vorwahl in Michigan, Mississippi, Missouri und Idaho
  • Warren zieht sich aus US-Präsidentschaftsvorwahlen zurück
  • Michael Bloomberg gibt Bewerbung um Präsidentschaftskandidatur auf
  • „Super Tuesday”: Unerwartete Siegesserie für Joe Biden

Joe Biden löst mit Aussage über Schwarze Rassismus-Vorwürfe aus

Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, hat in den USA mit einer Äußerung zur Unterstützung afroamerikanischer Wähler für Aufregung gesorgt. Biden sagte am Freitag im Gespräch mit einem prominenten afroamerikanischen Radiomoderator, dieser sei kein wirklicher Schwarzer, wenn er überlegen müsse, ob er ihn oder Präsident Donald Trump unterstütze.

US-Medienberichten zufolge bedauerte Biden seine Äußerung anschließend. Der Sender CNN berichtete, Biden habe in einer Telefonschalte mit der afroamerikanischen Handelskammer eingeräumt, dass seine Worte als hochmütig aufgefasst werden könnten. Er wisse, dass er die Stimmen von Afroamerikanern nicht für selbstverständlich halten könne. „Ich weiß, dass ich die afroamerikanischen Stimmen brauche, um die Präsidentschaftswahl zu gewinnen.”

Biden (77), der unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama Vizepräsident war, erfreut sich bei Afroamerikanern großer Zustimmung. In sozialen Medien kam es aber zu einer hitzigen Debatte; viele Schwarze kritisierten Bidens Äußerung als bevormundend. Trumps Wahlkampfteam verurteilte die Bemerkung als „rassistisch”. Sie zeige, dass Biden als Weißer glaube, dass Schwarze „unfähig sind, unabhängig zu sein oder unabhängig zu denken.”

Der Radiomoderator Charlamagne Tha God hatte Biden in dem Gespräch nach Berichten gefragt, wonach er die weiße Senatorin Amy Klobuchar in die engere Auswahl für die Position der Vizepräsidentin genommen habe. Der Moderator sagte, Biden habe seinen Sieg bei den Vorwahlen schwarzen Wählern zu verdanken, deswegen gebe es jetzt auch Forderungen nach einem schwarzen Vize im Weißen Haus.

Biden erwiderte, es gebe auch schwarze Kandidatinnen. Zum Schluss des Gesprächs fügte er dann hinzu: „Wenn Sie ein Problem haben zu klären, ob Sie für mich oder für Trump sind, dann sind Sie nicht schwarz.” Biden betonte, er setze sich seit Jahrzehnten für Afroamerikaner ein. Eine Beraterin Bidens erklärte später über Twitter, Bidens Bemerkung sei scherzhaft gewesen – da verbreitete sich aber schon die Debatte rund um den Hashtag „YouAintBlack” (Sie sind nicht schwarz).

Bernie Sanders steigt aus – Weg frei für Joe Biden

Der linksgerichtete US-Senator Bernie Sanders steigt aus dem Präsidentschaftsrennen der oppositionellen Demokraten aus. Das teilte der 78-Jährige am Mittwoch mit. Damit ist der Weg frei für eine Präsidentschaftskandidatur von Ex-Vizepräsident Joe Biden.

Joe Biden setzt Siegeszug bei Demokraten-Vorwahl fort, Sanders gewinnt in North Dakota

Der linke Senator Bernie Sanders hat im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten Prognosen zufolge die Vorwahl im Bundesstaat North Dakota gewonnen. Das meldeten die Fernsehsender Fox News, NBC und CNN übereinstimmend. 

Bei einem Großteil der Vorwahlen am Dienstag hat sich Sanders‘ gemäßigter Konkurrent Joe Biden durchgesetzt: Neben dem wichtigen Bundesstaat Michigan wurde er auch in Idaho, Mississippi und Missouri zum Gewinner erklärt.

Der Ex-US-Vizepräsident konnte damit seine Siegesserie vom „Super Tuesday“ am Dienstag vergangener Woche fortsetzen. Keinen eindeutigen Sieger sahen TV-Sender zunächst im Bundesstaat Washington.

Sanders‘ Sieg in North Dakota kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für ihn im Zweierduell mit Biden immer enger wird.

In dem Bundesstaat geht es lediglich um die Stimmen von 14 Delegierten für den Parteitag der Demokraten im Juli, auf dem der Präsidentschaftskandidat gekürt wird.

Zum Vergleich: Im Industriestaat Michigan geht es um die Stimmen von 125 Delegierten. 

Entschieden ist das Rennen noch nicht: Bei den Vorwahlen wurden bisher die Stimmen von knapp 47 Prozent der 3979 regulären Delegierten für den Parteitag der Demokraten vergeben.

Derzeit hat Biden mehr Delegiertenstimmen als Sanders. 1991 Delegiertenstimmen sind am Ende nötig für eine Nominierung. 

Der nächste Rückzug: Elizabeth Warren wirft das Handtuch

Die Senatorin Elizabeth Warren steigt aus dem Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur aus. Das teilte Warren am Donnerstag in einer Stellungnahme an ihre Unterstützer offiziell mit. 

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Elizabeth Warren.

Foto:

AP

US-Wahl: Bloomberg zieht Kandidatur zurück

Der frühere Bürgermeister von New York, der Multimilliardär Michael Bloomberg, gibt seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in den USA auf. Das teilte Bloomberg am Mittwoch mit.

Ex-Vize Joe Biden mit triumphalem Siegeszug am „Super Tuesday”

Triumph für den früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden beim „Super Tuesday“: Bei den Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur gewann der 77-jährige Mitte-Politiker laut Prognosen in mindestens neun der 14 Bundesstaaten, in denen abgestimmt wurde.

Sein linksgerichteter Konkurrent Bernie Sanders siegte demnach mindestens in drei Bundesstaaten.

Enttäuschend verliefen die Vorwahlen für den Medienmilliardär Michael Bloomberg. US-Medien erklärten Biden in Alabama, Arkansas, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee und Virginia zum Sieger.

Prognosen zufolge setzte er sich auch im wichtigen Bundesstaat Texas knapp gegen Sanders durch. In Texas werden 228 und damit besonders viele Delegiertenstimmen für die Wahl des Präsidentschaftskandidaten der oppositionellen Demokraten vergeben.

Nur in Kalifornien geht es mit 415 um noch mehr Delegierte. Der 78-jährige Sanders, der zuletzt die landesweiten Umfragen angeführt hatte, gewann laut Medien in Colorado, Utah und in seinem Heimatstaat Vermont.

Eindeutige Ergebnisse aus Kalifornien und Maine standen zunächst noch aus. Nach Auszählung eines Teils der Stimmen lag jedoch Sanders in Kalifornien und Biden in Maine vorne.

Buttigieg steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus

Der frühere US-Bürgermeister Pete Buttigieg ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten ausgestiegen. Seine Entscheidung gab der 38-Jährige am Sonntag bei einem Auftritt in der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana bekannt, wo er acht Jahre lang Rathauschef war.

Der frühere Vizepräsident Joe Biden erhofft sich nach eigenen Worten „großen Auftrieb“ für seine Kampagne durch den Ausstieg des Konkurrenten. Buttigieg war bei der jüngsten Vorwahl am Samstag in South Carolina mit nur acht Prozent der Stimmen auf dem vierten Platz gelandet. Die Wahl in dem Südstaat gewann Biden.

Sowohl der Ex-Vizepräsident als auch Buttigieg vertreten den moderat-pragmatischen Flügel der Partei. Im Wahlkampf hatte Buttigieg sich als die jüngere und frischere Alternativ zum 77-jährigen Ex-Vizepräsidenten präsentiert, dem im Wahlkampf immer wieder Patzer unterlaufen. Nun sagte Buttigieg, mit seinem Rückzug wolle er dazu beitragen, dass sich seine Partei im Kampf gegen Präsident Donald Trump vereine. So wie sich das Rennen entwickelt habe, sei sein Ausstieg „die beste Weise“, seine Ziele zu erreichen. Er wolle mit dem Rückzug helfen, „unsere Partei und unser Land zusammenzuführen“.

Der offen homosexuelle Ex-Bürgermeister wurde bei seinem Aufritt von seinem Ehemann Chasten Buttigieg begleitet, der gegen die Tränen ankämpfte. Zu Beginn der Vorwahlen hatte Buttigieg noch für Furore gesorgt. Der Afghanistan-Veteran landete bei der ersten Abstimmung Anfang Februar in Iowa mit hauchdünnem Vorsprung vor dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders auf dem ersten Platz. Bei der zweiten Vorwahl in New Hampshire rangierte Buttigieg dann nur knapp hinter Sanders auf Platz zwei. Schon bei der dritten Vorwahl in Nevada begann dann aber der Stern von Buttigieg zu sinken – er landete dort mit nur 14 Prozent hinter Sanders und Biden auf Platz drei.

Triumph für Sanders und schwere Schlappe für Biden

Großes Comeback von Bernie Sanders, herbe Schlappe für Joe Biden: Der linksgerichtete Senator Sanders hat die wichtige Präsidentschaftsvorwahl der US-Demokraten im Bundesstaat New Hampshire für sich entschieden.

Ex-Vizepräsident Biden, der lange Zeit zu den Top-Favoriten für die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump gezählt worden war, landete am Dienstag nur auf dem fünften Platz.

„Dieser Sieg hier ist der Anfang vom Ende für Donald Trump,“ sagte der 78-jährige Sanders vor jubelnden Anhängern in seinem Heimatstaat Vermont, der an New Hampshire angrenzt.

Laut US-Sendern holte Sanders in New Hampshire 26 Prozent. Hinter ihm folgten die moderat-pragmatischen Bewerber Pete Buttigieg (24 Prozent) und Amy Klobuchar (20 Prozent). Dahinter rangierten die linksgerichtete Senatorin Elizabeth Warren mit neun Prozent und Biden, der lediglich auf acht Prozent kam.

Sanders hatte bereits vor vier Jahren bei den Vorwahlen der Demokraten für Furore gesorgt.

Donald Trump im Amtsenthebungsverfahren von allen Vorwürfen freigesprochen

Triumph für Donald Trump: Im Amtsenthebungsverfahren gegen ihn hat der Senat den Präsidenten von allen Anklagepunkten freigesprochen.

In der von Trumps Republikanern dominierten Kongresskammer kam am Mittwoch (Ortszeit) wie erwartet nicht die nötige Zweidrittelmehrheit zustande, um Trump für Machtmissbrauch oder die Behinderung von Kongress-Ermittlungen zu verurteilen. Damit ist das Impeachment-Verfahren beendet. Der Freispruch von höchster Stelle ist für Trump ein großer Sieg zu Beginn des Wahljahres in den USA.

Das US-Repräsentantenhaus hatte Trump mit der Mehrheit der Demokraten wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Kongress angeklagt: Trump soll den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen seinen demokratischen Rivalen Joe Biden gedrängt haben, um die US-Präsidentenwahl 2020 zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Als das herausgekommen sei, habe Trump alles darangesetzt, die Ermittlungen des Repräsentantenhauses zu blockieren. Trump weist die Vorwürfe zurück.

Er ist erst der dritte Präsident in der Geschichte der USA, gegen den ein Amtsenthebungsverfahren im Senat eröffnet wurde. Laut US-Verfassung müssen mindestens 67 der 100 Senatoren in einem solchen Impeachment-Verfahren den Präsidenten in mindestens einem der Anklagepunkte für schuldig befinden, um ihn des Amtes zu entheben.

Die Urteil des Senats ist ein Befreiungsschlag für Trump zu Beginn des Wahljahres in den USA. Am 3. November steht die Präsidentenwahl an, bei der Trump für eine zweite Amtszeit antreten will.

Donald Trump gewinnt erste Vorwahl der Republikaner

Bei Parteiversammlungen stimmten Demokraten und Republikaner in Iowa am Montagabend (03. Februar 2020) darüber ab, wen sie für den besten Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei halten. Das Prozedere bei diesen „Caucus“-Treffen ist kompliziert und unterscheidet sich deutlich von Abstimmungen per Wahlzettel. Die Vorwahlen in Iowa sind die ersten in den USA im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Parteien.

Wenig überraschend hat US-Präsident Donald Trump die erste Vorwahl der Republikanischen Partei im US-Präsidentschaftsrennen im Bundesstaat Iowa mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Die Republikaner in Iowa teilten am Montagabend nach Auszählung fast aller Wahlbezirke mit, Trump sei auf 97 Prozent der Stimmen gekommen.

Seine beiden Konkurrenten in Iowa – der frühere Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, und der konservative Radio-Moderator und frühere Kongressabgeordnete, Joe Walsh – kamen jeweils auf etwas mehr als ein Prozent.

In vielen Bundesstaaten haben die dortigen Republikaner die Vorwahlen sogar gestrichen, weil Trump keinen ernsthaften Herausforderer hat. Das Ergebnis in Iowa reflektiert die große Unterstützung, die der Präsident in der Partei genießt. Es gilt als sicher, dass Trump bei der Präsidentschaftswahl am 3. November für die Republikaner antritt.

US-Wahlkampf: Die aussichtsreichsten Präsidentschaftsbewerber der Demokraten

Joe Biden

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Joe Biden war bereits Vizepräsident der USA unter Barack Obama.

Foto:

AFP

  • geb.: 20. November 1942
  • 1973 – 2009: Senator in Delaware
  • 2009 -2017: Vizepräsident der Vereinigten Staaten unter Präsident Barack Obama
  • 25. April 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020

Bernie Sanders (am 8. April 2020 ausgestiegen)

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Bernie Sanders bemüht sich bereits zum wiederholten Mal um die Präsidentschaftskandidatur.

Foto:

AFP

  • geb.: 08. September 1941
  • 1981: Bürgermeister von Burlington (drei Amtszeiten)
  • 1991 – 2007: Mitglied des Repräsentantenhauses
  • 2007: Wahl in den US-Senat
  • 2016: Präsidentschaftskandidatur (Niederlage gegen Hillary Clinton)
  • 19. Februar 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020

Elizabeth Warren (am 5. März 2020 ausgestiegen)

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Elizabeth Warren.

Foto:

AP

  • geb.: 22. Juni 1949
  • Indianischer Abstammung
  • seit 2013 in Senat des Staates Massachusetts
  • gilt seit 2016 immer wieder als mögliche Herausforderin von Donald Trump
  • unterstützte Hillary Clinton im Wahlkampf 2016
  • 31. Dezember 2018: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020
  • liegt nach ihrem umstrittenen Vorschlag für eine radikale Krankenkassenreform deutlich zurück

Michael Bloomberg (am 4. März 2020 ausgestiegen)

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Milliardär Michael Bloomberg machte sich einen Namen als Bürgermeister von New York.

Foto:

dpa

  • geb.: 14. Februar 1942
  • 2002 – 2013: Bürgermeister von New York
  • 24. November 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020

Pete Buttigieg (am 1. März 2020 ausgestiegen)

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Pete Buttigieg wäre der jüngste US-Präsident. Am 1. März 2020 zog er seine Kandidatur zurück.

Foto:

AFP

  • geb.: 19. Januar 1982
  • seit 2011 Bürgermeister von South Bend
  • machte im Juni 2015 seine Homosexualität öffentlich
  • seit 2018 mit Chasten Giezmann verheiratet
  • 23. Januar 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020
  • gewann im Februar 2020 überraschen die Vorwahl in Iowa
  • wäre nicht nur der jüngste Präsident der amerikanischen Geschichte, sondern auch der erste Homosexuelle in diesem Amt

US-Wahlkampf: Die aussichtsreichsten Präsidentschaftsbewerber der Republikaner

Donald Trump

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US-Präsident Donald Trump kandidiert für eine zweite Amtszeit.

Foto:

AFP

  • geb.: 14. Juni 1946
  • 2016: nutzte für seinen Wahlkampf den Slogan „Make America great again“, der in den 1980ern vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan benutzt wurde
  • einer der umstrittensten Präsidenten der USA
  • am 20. Januar 2017 als 45. Präsident der US vereidigt
  • erster US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischem Rang
  • 18. Dezember 2019: US-Repräsentatenhaus leitet Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ein (Vorwurf des Machtmissbrauchs und Behinderung des Kongresses)
  • 21. Januar 2017: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020

William Weld

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Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, William Weld, hat nur Außenseiterchancen.

Foto:

AP

  • geb.: 31. Juli 1945
  • 1991 – 1997 Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts
  • 2016: Kandidatur als Vizepräsident der Libertären Partei
  • Februar 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020

Joe Walsh

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Joe Walsh fordert US-Präsident Donald Trump heraus.

Foto:

AP

  • geb.: 27. Dezember 1961
  • ehemaliger Abgeordneter in Illinois
  • Radiomoderator
  • entstammt der konservativen Tea-Party-Bewegung
  • 2016: glühender Anhänger von Trump, inzwischen einer seiner schärfsten Kritiker
  • 25. August 2019: Bekanntgabe der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020 (dpa/AFP)

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