Der Wagen der Marke Tesla war wohl selbstfahrend – trotzdem muss immer jemand am Steuer sitzen. 
  • Der Wagen der Marke Tesla war wohl selbstfahrend – trotzdem muss immer jemand am Steuer sitzen. 
  • Foto: dpa

Spritztour endet tödlich: Tesla kracht wohl fahrerlos gegen Baum – Insassen sterben

Washington –

Diese Spritztour endete tödlich: In den USA sind Medienberichten zufolge bei einem Unfall mit einem vermutlich selbstfahrenden Auto zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrersitz im Moment des Unfalls nicht besetzt war.

Bei dem Wagen handelte es sich um ein Modell der Marke Tesla. Das „Wall Street Journal“ zitierte am Sonntag einen Polizeisprecher in Harris County im Bundesstaat Texas, wonach ersten Erkenntnissen zufolge einer der verunglückten Männer auf dem Beifahrer- und der andere auf dem Rücksitz gesessen habe, als der Wagen in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt sei.

Polizei: Bei dem Tesla-Unfall saß niemand am Steuer 

Nach vorläufigen Ermittlungen sei es zu „fast 99,9 Prozent sicher“, dass bei dem Unfall niemand am Steuer gesessen habe, sagte der Polizeisprecher. Die Zeitung berichtete, es werde noch untersucht, ob das Fahrer-Assistenzsystem des Autos eingeschaltet gewesen sei.

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Tesla nennt sein Fahrer-Assistenzsystem Autopilot. Die Firma weist aber darauf hin, dass der Mensch im Fahrersitz dennoch die Hände am Lenkrad haben und jederzeit bereit sein müsse, das Steuer zu übernehmen.

Zwar würden die Funktionen mit der Zeit immer leistungsfähiger, derzeit machten sie das Fahrzeug aber noch nicht autonom. (dpa/prei)

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