• Fällt immer wieder mit Skandalen auf: Schauspieler Mel Gibson (64).
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„Sie lügt schon wieder“: Das sagt Mel Gibson zum Antisemitismus-Eklat

Los Angeles –

Diese Vorwürfe will er nicht so einfach auf sich sitzen lassen: Hollywoodstar Mel Gibson (64) hat jüngste Anschuldigungen seiner Kollegin Winona Ryder über angebliche antisemitische Äußerungen ihr gegenüber kategorisch zurückgewiesen.

Ryder hatte in einem Interview mit der britischen „Sunday Times“ über einen angeblichen Vorfall in den 1990er Jahren auf einer Party in Hollywood gesprochen.

Gibson habe ihr und einem Bekannten gegenüber angeblich antisemitische und homophobe Bemerkungen gemacht. 2010 hatte sich Ryder im Magazin „GQ“ ähnlich über Gibson geäußert. Im Zuge von Ryders Äußerungen kündigte Streaming-Gigant Netflix bereits ein Serien-Engagement des 64-Jährigen. 

Gibsons Sprecher: Winona Ryder lügt schon wieder

Gibsons Sprecher sagte: „Dies ist 100 Prozent nicht wahr.“ Doch nun schob er in einem Statement, das der Deutschen Presse Agentur vorliegt, nach: Ryder habe schon vor zehn Jahren in Interviews gelogen und nun würde sie wieder lügen, hieß es in der Mitteilung.

Aber: Es ist nicht das erste Mal, dass Gibson durch antisemitische Pöbeleien auffiel. 2006 war er in Kalifornien nach einer Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer der Polizei gegenüber ausfallend geworden. Einige seiner Schimpftiraden, darunter antisemitische Äußerungen, kamen danach ans Licht. 

Antisemitische Äußerungen: Mel Gibson schob Alkoholsucht als Entschuldigung vor

Jüdische Gruppen kritisierten den Schauspieler, Gibson entschuldigte sich später. Der bekennende Katholik und Regisseur des Kreuzigungsfilms „Die Passion Christi“ räumte damals ein, seit Jahrzehnten gegen seine Alkoholsucht zu kämpfen – und versuchte seine Entgleisung damit zu erklären. Er bedaure seinen Rückfall und die „verachtenswerten“ Bemerkungen bei seiner Festnahme zutiefst.

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Doch das ist nicht alles – Gibson gilt schon lange als „Sorgenkind“ in Hollywood. Nicht nur Pöbeleien, auch wegen öffentlich ausgetragener Streitigkeiten mit Freundinnen und Alkoholexzessen stand er schon häufiger in den Schlagzeilen. (dpa/alp)

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