Megan Thee Stallion
  • Die Sängerin ging 2020 durch die Decke – und füllt seitdem große Konzerthallen.
  • Foto: imago images/Imagespace

US-Rapperin macht nebenbei Uni-Abschluss

Sie rappt über Hater, ihren verschwenderischen Lebensstil – und am liebsten über Sex: Die US-Sängerin Megan Thee Stallion geht gerade durch die Decke. Der Erfolg ist ihr aber offenbar noch nicht ganz zu Kopf gestiegen. Denn was im ersten Moment vielleicht überraschen mag: Die 26-jährige Musikerin hat gerade ihren Uni-Abschluss gefeiert – um ihre verstorbene Mama stolz zu machen.

Schwarzer Hut, Talar und Schärpe: In voller Montur zelebrierte Megan Thee Stallion, die in ihren Musikvideos und auf der Bühne sonst eher knapp bekleidet posiert, am Samstag ihren Abschluss an der Texas Southern Universität (TSU) in Houston. Dort nahm die Sängerin unter lautem Jubel ihre Urkunde in Empfang. „Wir haben es geschafft, Hotties“, verkündete die US-Rapperin kurze Zeit später auf Twitter. US-Bildungsminister Miguel Cardona verkündete: „Texas ist stolz auf dich.“

Rapperin macht ihr Studium zu Ende – für ihre verstorbene Mama

Megan Thee Stallion, mit bürgerlichem Namen Megan Pete, hatte neben ihrer Musikkarriere in ihrer Heimatstadt Houston Gesundheitswesen studiert. Trotz ihres Ruhms, der im vergangenen Jahr mit ihrem Debütalbum „Good News“ über die Künstlerin hereinbrach, verblieb sie an der Hochschule. Ihr Studium abzubrechen kam für die 26-Jährige nicht infrage.

Megan Thee Stallion
Hauptberuflich Rapperin und jetzt auch noch Uni-Absolventin: Megan Thee Stallion

Der Grund: ihre Mutter, die 2019 an einem Hirntumor verstarb. „Ich möchte meinen Abschluss machen, weil ich wirklich möchte, dass meine Mutter stolz ist“, sagte sie dem US-Magazin „People“. Die Uni habe Megan Pete außerdem geerdet. „Ich kann eine tolle Nacht haben, aber zu wissen, dass ich ein Paper, Projekt oder eine Hausarbeit machen muss, um das Studium abzuschließen, hält mich auf Kurs“, sagte sie gegenüber dem Magazin.


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Doch auch wenn sich die Texanerin nach ihrem Abschluss erst mal wieder voll und ganz auf ihre Rap-Karriere konzentrieren will, möchte sie der TSU etwas zurückgeben. Die Absolventin gründete den „Megan Fund“, um Spenden zu sammeln, die andere Studierende an ihrer Universität in Form von Stipendien unterstützen sollen. Mit den Einnahmen aus ihrer Musik will sie außerdem eine Einrichtung für betreutes Wohnen eröffnen. (mhö)

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