„Tatort“-Darsteller Hans Peter Hallwachs ist mit 84 Jahren verstorben. (Archivbild von 2010).
„Tatort“-Darsteller Hans Peter Hallwachs ist mit 84 Jahren verstorben. (Archivbild von 2010).
  • „Tatort“-Darsteller Hans Peter Hallwachs ist mit 84 Jahren verstorben. (Archivbild von 2010).
  • Foto: dpa | Soeren Stache

Seine Stimme hatte Kultstatus: Trauer um „Tatort“-Schauspieler

Hans Peter Hallwachs zählte zu den häufigsten Gästen in deutschen Fernsehkrimis. Jetzt ist der Schauspieler und Synchronsprecher mit 84 Jahren verstorben. Seine Stimme wird Hörspielfans noch lange begleiten.

Der Schauspieler und Hörspielsprecher Hans Peter Hallwachs ist tot. Das erfuhr die dpa am Freitag aus dem Familienkreis. Hallwachs zählte zu den meistbeschäftigten Charakterdarstellern im deutschen Fernsehen, war jedoch fast immer in Nebenrollen zu sehen.

So spielte er allein in 16 „Tatort“-Krimis der ARD mit, unter anderem in der allerersten Folge „Taxi nach Leipzig“. In der ZDF-Serie „Der Alte“ hatte Hallwachs 13 Auftritte.

Hans Peter Hallwachs: Kultstatus unter Hörspielfans

Seine Karriere begann in den 1960ern. In der Erich-Kästner-Verfilmung „Fabian“ (1980) spielte der Berliner die Titelrolle. Fernsehzuschauer kennen sein Gesicht unter anderem auch aus der ARD-Serie „Mord mit Aussicht“, wo er den Vater von Sophie Haas (Caroline Peters) spielte. Auch bei „Der große Bellheim“ (1993) wirkte er mit. Noch 2020 war er in einem neuen Fall der ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ zu sehen.

Die Stimme von Hallwachs hat unter Hörspielfans Kultstatus. Unter anderem ist er in vielen Raymond-Chandler-Vertonungen der 1980er Jahre zu hören. Auch seine Hauptrolle in Edward Boyds „Fünf Finger machen eine Hand“ aus dem Jahr 1969 gilt als ein Klassiker des westdeutschen Kriminalhörspiels.

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Wie am Freitag bekannt wurde, starb Hallwachs bereits am 16. Dezember in Berlin, er wurde 84 Jahre alt. „Für uns spielte er immer Hauptrollen, ein langes erfülltes Leben lang“, heißt es in einem Nachruf seiner Familie. (dpa/mp)

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