Prinz William 40 Geburtstag
  • Feiert seinen 40. Geburtstag: Prinz William
  • Foto: picture alliance/dpa/PA Wire/Kirsty O\'connor

Happy Birthday, William! Royal wird 40 – und steht vor ungewisser Zukunft

Kaum zu glauben, aber der immer noch so jugendlich wirkende Prinz William feiert am Dienstag tatsächlich 40. Geburtstag. Bis er jedoch britisches Staatsoberhaupt wird, könnten noch Jahrzehnte vergehen – dennoch dürfte er bereits jetzt schon den einen oder anderen Gedanken daran verschwenden, wie er das Königshaus in die Zukunft führen will.

Spekulationen, William könne seinen Vater Prinz Charles in der Thronfolge überspringen, gab es immer wieder. Tatsächlich sprechen sich in einer aktuellen Umfrage dafür noch immer 42 Prozent der Briten aus, während nur 24 Prozent einen King Charles III. sehen wollen. Aber: Noch sitzt seine 96 Jahre alte Großmutter fest im Sattel. Abdanken wolle sie noch nicht, wie die immer öfter angeschlagene Monarchin erst kürzlich deutlich machte.

Zweifel hat sie nie daran gelassen, dass ihr Nachfolger Charles heißt. Schon jetzt übernimmt der Kronprinz einen großen Teil ihrer Aufgaben. Aber: In der royalen Beliebtheitsskala bei den Briten liegt William direkt hinter der Queen auf Platz zwei – und weit vor seinem Vater, der abgeschlagen den sechsten Platz einnimmt.

Prinz William ruft Preis für Klimaschutz ins Leben

Schon jetzt trägt William sehr viel mehr Verantwortung als noch vor wenigen Jahren. Er besucht unermüdlich zivilgesellschaftliche Gruppen, reist ins Ausland und hält Ansprachen. Sein Thema scheint William schon jetzt als herausragend zu sehen: Klimaschutz und rief erst kürzlich mit dem „Earthshot Prize“ einen Preis für Umwelt und Klimaschutzprojekte ins Leben.

Anders als sein Bruder Harry scheint William trotz des tragischen Schicksals seiner Mutter, die sich von den Royals isoliert fühlte, mit der Familie versöhnt und willig, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Auch der früheren Nebenbuhlerin seiner Mutter, Charles‘ Ehefrau Camilla, scheint er längst vergeben zu haben. Die beiden saßen einträchtig nebeneinander bei der Party der Queen und scherzten.

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Kein gutes Händchen zeigte William hingegen beim Thema Aufarbeitung historischer Schuld. Hier dürfte eine der Herausforderungen für seine künftige Herrschaft liegen. Eine gemeinsame Reise mit Kate in die Karibik in diesem Jahr geriet zur PR-Katastrophe. So wie man es vom Vorzeigepaar eigentlich überhaupt nicht gewöhnt ist.

Staat Charmeoffensive war die Reise in die verbleibenden Commonwealth-Staaten begleitet von Protesten und Kritik. Wie sein Vater äußerte William zwar Bedauern über Sklaverei und Ausbeutung, ein „Sorry“ kam aber nicht über seine Lippen. (alp/dpa)

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