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Diese Frau aus Mariupol hat Glück: Sie konnte etwas zu essen besorgen. DeIn der Stadt werden die Lebensmittel knapp. (Symbolbild).
  • Diese Frau aus Mariupol hat Glück: Sie konnte etwas zu essen besorgen. In der Stadt werden die Lebensmittel knapp.
  • Foto: imago/ITAR-TASS

paidUkrainerin berichtet vom Horror in Mariupol: „Hier warten alle ständig auf den Tod“

Putin hat sie bombardiert, ihre Stadt zerstört, ihre Freunde und Familienmitglieder getötet: Die Bewohner von Mariupol erleben seit gut drei Wochen die Hölle auf Erden – so wie Nadia Sukhorukova. Die MOPO gibt hier ihre Schilderungen wieder.

Kaum eine Stadt in der Ukraine wurde seit Kriegsbeginn so heftig bombardiert und beschossen wie Mariupol. Die Hafenstadt im Südosten des Landes gilt als wichtiges Drehkreuz und könnte den russischen Invasoren eine Verbindung zwischen der annektierten Krim-Halbinsel und den besetzten Gebieten auf dem Donbass ermöglichen.

Das Rote Kreuz, das vor Ort Hilfe leistet, beschrieb die Lage als „apokalyptisch“. Behörden sprechen von einer „Katastrophe“, Mariupol wurde fast komplett dem Erdboden gleich gemacht. Mehrere Evakuierungsversuche scheiterten. Viele Menschen sind gezwungen, schon seit Wochen ohne fließendes Wasser, Strom, Heizung und Lebensmittel in der zerstörten Stadt auszuharren.