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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
  • Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Jens Büttner

Schwesig räumt persönliche Fehler bei Nord Stream 2 ein

Bis vor wenigen Wochen hatte sie das Vorhaben noch vehement verteidigt – nun die Kehrtwende. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) räumt mit Blick auf die Gas-Pipeline Nord Stream 2 persönliche Fehler ein – und sieht auch nach einem Ende des Ukraine-Kriegs kaum Spielraum für Beziehungen zu Russland unter Präsident Wladimir Putin.

Nord Stream 2 sei eine Entscheidung auf Bundesebene gewesen, durch die Röhre sei kein Gas geflossen und damit auch kein Geld verdient worden, sagt die SPD-Politikerin im ZDF-Morgenmagazin.

Manuela Schwesig räumt Fehler bei Nord Stream 2 ein

„Da hat Putin jetzt viel Geld in der Ostsee versenkt. Dennoch war das Festhalten an Nord Stream mit dem Blick von heute ein Fehler, den auch wir in Mecklenburg-Vorpommern gemacht haben, den auch ich gemacht habe.“

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Auf die Frage, wie Beziehungen zu Russland nach einem Ende des Krieges aussehen könnten, sagt Schwesig, dass diese unter einer Regierung Putins kaum vorstellbar seien. Mecklenburg-Vorpommern habe die diplomatischen Kontakte zu seiner Partnerregion in Russland abgebrochen, sowohl wirtschaftlich, wissenschaftlich als auch kulturell. (alp)

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