Macron trifft während eines Wahlkampfbesuchs in Saint-Denis, einem nördlichen Vorort der Hauptstadt, auf einige Anwohner.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist derzeit auf Wahlkampftour. Am Sonntag steht die Stichwahl gegen Marine Le Pen an.
  • Foto: picture alliance/dpa/AP | Francois Mori

Macron warnt vor Atomwaffen und „anderen Mächten“, die in Ukraine-Krieg eintreten

Frankreichs Präsident warnt vor Russlands Bereitschaft zur Eskalation. Das Risiko sei „sehr hoch“, sagt Emmanuel Macron den Zeitungen der Funke Mediengruppe, der französischen Zeitung „Ouest-France“ und dem italienischen Blatt „Corriere della Sera“. Und wählte dramatische Worte …

Vor allem der Test einer russischen Interkontinentalrakete mit enormer Reichweite am Mittwoch sei „besorgniserregend“, so Macron, der sich im Wahlkampf-Endspurt befindet. Am Sonntag kommt es zur Stichwahl zwischen ihm und Herausforderin Marne Le Pen um den Elysée-Palast.

Macron: „Russland hat einen Willen zur Eskalation“

„Angesichts der Kriegsverbrechen, die Russland begangen hat, der Art und Weise seiner Kriegsführung im Donbass und in Mariupol, der atomaren Provokationen Ende Februar muss man ganz klar sagen: Russland hat einen Willen zur Eskalation“ so der Präsident weiter.


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Macron sieht dabei zwei mögliche große Eskalationsrisiken: „Die vertikale Eskalation besteht in der Änderung des Krieges – hin zur Nutzung nicht konventioneller Waffen wie Chemiewaffen oder Nuklearraketen. Die horizontale Eskalation ist die Bereitschaft von verbündeten Ländern oder anderen Mächten, in den Krieg einzugreifen.“ Was de facto den Dritten Weltkrieg bedeuten könnte. Welche Mächte er genau meint, sagte Macron nicht.

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Darum gelte es, „alles zu tun, um eine Feuersbrunst zu verhindern. Der Krieg muss aufhören.“ (mp/dpa)

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