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Die Ankündigung, des schwedischen Unternehmens Ikea, sich aus Russland zurückzuziehen, hatte einen Ansturm auf die Filialen ausgelöst.
  • Die Ankündigung, des schwedischen Unternehmens Ikea, sich aus Russland zurückzuziehen, hatte einen Ansturm auf die Filialen ausgelöst.
  • Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire | Vlad Karkov

Diese Unternehmen verlassen jetzt Russland

Das ist schlimmer als jede Sanktion: Immer mehr Unternehmen verlassen Russland. Sie sehen fürs Erste keine Zukunft mehr in Putins Reich. Die Liste liest sich wie ein who is who der Weltwirtschaft.

Das Einrichtungshaus Ikea hatte angekündigt, seine Filialen in Russland und Belarus bis auf weiteres zu schließen. Die Folge: Am Freitag bildeten sich lange Schlagen vor den Filialen. Außerdem will das Unternehmen keine Möbel mehr in dem Land fertigen lassen. Damit gehen in Russland hunderte vergleichsweise gut bezahlte Arbeitsplätze verloren.

Zehntausende gut bezahlte Arbeitsplätze in Gefahr

Insgesamt dürfte die Fluchtwelle der Unternehmen aber Zehntausende Russen die Arbeit kosten. Auch Volkswagen und Mercedes Benz kündigten an, ihre Werke in Russland bis auf weiteres zu schließen. Beide Firmen wollen auch keine Autos mehr nach Russland exportieren.


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Ebenso hält es der Smartphone-Hersteller Apple. Er setzte den Verkauf seiner Produkte in Russland aus. Siemens und die Tochter Siemens Energy kündigten an, keine Neugeschäfte mehr mit Russland abzuschließen. Lokale Service- und Wartungsaktivitäten wolle man aber fortsetzen. Die Suchmaschine Google setzte ihr Anzeigengeschäft in dem Land aus. Der Wohnungsvermittler Airbnb zieht sich komplett zurück.

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Es könnte also eintreten, was Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) prophezeite: „Putin ruiniert mit diesem Krieg sein eigenes Land.“

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