Schon jetzt sparen viele am Gas. Das reicht aber eventuell nicht.
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Der nächste Gaswinter wird noch viel schwieriger

Der EU droht nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) im nächsten Winter Gasknappheit. „Das nächste Jahr – 2023 – könnte sehr viel schwieriger werden als dieses Jahr“, sagte IEA-Chef Fatih Birol.

Er erklärte, dass die Umstände, die es EU-Ländern erlaubt hätten, ihre Speicher vor diesem Winter zu füllen, im nächsten Jahr eventuell wegfallen könnten.

Russland könnte Lieferungen komplett einstellen

Russland könnte etwa seine restlichen Lieferungen einstellen und das globale Angebot an Flüssiggas (LNG) könnte knapp sein – vor allem, wenn die Nachfrage in China wieder ansteige. Zudem könne man sich nicht auf ähnlich milde Temperaturen wie in dieser Saison verlassen. Dadurch könnten den EU-Staaten laut der IEA rund 30 Milliarden Kubikmeter Gas fehlen. 

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Die Bundesnetzagentur indes forderte schon jetzt zu mehr Sparen auf. Die Speicher seien zwar so gefüllt wie nie. Mit 13 Prozent Einsparungen gegenüber dem Vorjahr läge man aber unter den notwendigen 20 Prozent, um kältere Tage wie die aktuellen besser abfedern zu können. (mp)

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