Ob Angela Merkel den „Lasch-o-maten“ benutzt, ist nicht überliefert. Im Netz ist er aber ein Hit.
  • Ob Angela Merkel den „Lasch-o-maten“ benutzt, ist nicht überliefert. Im Netz ist er aber ein Hit.
  • Foto: picture alliance/dpa/X00227 Reuters Pool | Wolfgang Rattay

Polit-Satire über Laschet: Ansturm auf den „Lasch-o-maten“

„Wir müssen Tennissocken in Sandalen als Chance sehen und nicht als Bedrohung. Ich bin prinzipiell bereit, daran zu arbeiten. Es geht jetzt um die Menschen im Land und darum, ihnen zuzuhören“, steht unter dem Bild von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, das wie ein Wahlplakat gestaltet ist. Nur ein kleines Logo in der Bildecke verrät: Es ist kein offizielles Wahlplakat, sondern eine Satire-Aktion.

Unter Lasch-o-mat.de hat das Mainzer Unternehmen Visualtech GmbH für digitales Marketing den Generator gebastelt, der sich schnell zum Internet-Hit entwickelte. Angelehnt ist er an den Wahl-o-maten der Bundeszentrale für politische Bildung, der Wählern bei der Wahlentscheidung helfen soll.

Die Ursprungs-Aussagen von Lachet sind echt

Der Lasch-o-mat verfolgt allerdings ausschließlich satirische Absichten. Laschet wird immer wieder für seine vagen und ausweichenden Aussagen kritisiert. Die Macher haben viele dieser tatsächlich getroffenen Aussagen in ihren Generator eingespeist.

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Nutzer können dann ihre eigenen Wörter ergänzen – ob „Tennissocken in Sandalen“, „Kanzlerin Baerbock“ oder „Pizza Hawaii“ – Aus den so entstehenden Sätzen können Nutzer dann eine Grafik erstellen. Die Ergebnisse sind absurd-komisch:

Die Seite erfreut sich noch am Dienstagmittag so großer Beliebtheit, dass sie immer wieder abstürzt. Die Macher hatten die Seite eigentlich nur als kleine PR-Aktion für sich gedacht. Auf einen größeren Ansturm waren sie nicht vorbereitet.

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