Hatten sichtlich Spaß: Angela Merkel und die bunten Tierchen.
  • Hatten sichtlich Spaß: Angela Merkel und die bunten Tierchen.
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

So haben Sie unsere Kanzlerin noch nie gesehen

Nein, das ist kein Photoshop und auch keine Wachsfigur – das ist wirklich unsere Kanzlerin. Angela Merkel besuchte am Donnerstag einen Vogelpark in Mecklenburg-Vorpommern – und sorgte dabei für die wohl kuriosesten Bilder, die je von ihr gemacht wurden.

Ob Wellensittiche, Nymphensittiche, Zebrafinken oder Papageien – die Bundeskanzlerin stand am Donnerstag im Vogelpark Marlow hoch im Kurs: Ganze Schwärme von knallbunten Lori-Papageien umflatterten Angela Merkel am Donnerstag und fraßen ihr aus der Hand.

Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin, füttert australische Loris im Vogelpark Marlow.
Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin, füttert australische Loris im Vogelpark Marlow.

Einer der australischen Loris landete sogar auf ihrem Kopf. In der Hand hielt sie einen kleinen Pappbecher mit „Lori-Nektar“ aus getrockneten Blütenpollen, Fruchtzucker, Getreide und Wasser.

Besuch in Marlow im Vogelpark war Teil von Merkels Abschiedstour

Auch die Wellensittiche waren zutraulich und ließen sich von der scheidenden Regierungschefin mit Hirse füttern. Nur beim ausgewachsenen europäischen Uhu war Merkel zurückhaltend: Die etwa 60 Zentimeter große Eule mit den großen Augen wollte sie dann doch nicht halten. „Ne, ne. Ich habe das bei den Sittichen gut gemacht.“

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Den Uhu hielt dann der CDU-Bundestagskandidat Georg Günther (33), der Merkels Nachfolger im Wahlkreis 15 (Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I) werden will. Vor der Bundestagswahl am Sonntag war Merkel noch mal auf Abschiedstour in ihrem angestammten Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. „Es war mir immer eine Ehre, für diesen Wahlkreis anzutreten“, sagte Merkel am Rande des Besuchs im Vogelpark. Es war das dritte Mal seit 2012, dass sie den Park besuchte.

Der Vogelpark Marlow (Kreis Vorpommern-Rügen) umfasst eine 22 Hektar große Parklandschaft. Zu sehen sind Vögel aus aller Welt, darunter der Blauhalsstrauß aus Afrika oder der Kea aus Neuseeland. Im Vor-Corona-Jahr 2019 meldete der Zoo eine Rekord von 261.000 Besuchern. (mik/dpa)

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