Kobe Bryant Absturz
  • Eine Ermittlerin untersucht Unglücksteile des Hubschraubers, mit dem Kobe Bryant und seine Tochter abstürzten.
  • Foto: picture alliance/dpa/National Transportation Safety Board,/AP | Uncredited

Hinterbliebene von Kobe-Bryant-Unglück erhalten Millionen

Pietätlose Abschüsse haben ein teures Nachspiel: Wegen unerlaubt gemachter Fotos von der Absturzstelle erhalten die Hinterbliebenen von Opfern des Hubschrauberunglücks, bei dem im vergangenen Jahr US-Basketballstar Kobe Bryant und acht weitere Menschen ums Leben kamen, insgesamt 2,5 Millionen Dollar (2,16 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Bryant-Witwe Vanessa geht jedoch leer aus, obwohl sie ebenfalls deswegen geklagt hatte.

Nur die Ermittler der Verkehrssicherheitsbehörde und der Gerichtsmedizin hatten damals die Genehmigung, Fotos an der Absturzstelle zu machen. Wie sich später herausstellte, fotografierten jedoch auch Polizisten und Feuerwehrleute mit ihren Handys am Unglücksort und leiteten die Aufnahmen weiter.

Die Angehörigen der Opfer verklagten daraufhin den Landkreis Los Angeles wegen des dadurch erlittenen emotionalen Traumas. Nach der jetzt erzielten Einigung erhalten zwei Familien je 1,25 Millionen Dollar Schmerzensgeld. Warum die Witwe des NBA-Stars leer ausgeht, ist nicht bekannt.

Kobe Bryant: Hubschrauber stürzt in dichten Wolken ab

Bryant, seine 13 Jahre alte Tochter Gianna und sieben weitere Insassen waren im Januar 2020 beim Absturz ihres Hubschraubers nahe Los Angeles ums Leben gekommen. Den Ermittlungen zufolge hatte der Pilot des Helikopters offenbar die Orientierung verloren, nachdem er in dichte Wolken geraten war. Bryant gilt als einer der besten Spieler in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga NBA.

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Er holte in seiner 20-jährigen Laufbahn fünf NBA-Meisterschaften mit den Los Angeles Lakers und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 die Goldmedaille mit dem US-Team. 2016 beendete er seine Karriere bereits. (alp/afp)

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