Bahn Reise Chaos Weihnachten
  • Reisende auf vollen Gleisen. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich

Ob das klappt? So will die Bahn das Weihnachtschaos abwenden

Volle Züge, Verspätungen, Ausfälle: Jedes Jahr ist es das gleiche Spiel an den Feiertagen – die Fahrt mit der Bahn kostet Reisende an Weihnachten einige Nerven. Dieses Jahr soll aber alles wie geschmiert laufen, die Bahn versichert: Ein Chaos werde es rund um die Feiertage nicht geben. Wie das klappen soll:

„Auf Weihnachten ist die Bahn gut vorbereitet“, versichert Michael Peterson, Vorstand für den Fernverkehr in der „Bild“. Sonderzüge und mehr Personal sollen helfen, die Weihnachtswelle zu bewältigen. Peterson kündigte 80 Sonderzüge speziell für Weihnachten an, die von Freitag an buchbar sein sollen. Unabhängig davon sollen Mitte Dezember durch neue ICE4-Züge 13.000 Sitzplätze hinzu kommen. „Und das Serviceteam wird aufgestockt“, so Peterson weiter. Bis Weihnachten seien rund 800 neue Mitarbeitende an den Bahnhöfen und in den Zügen an Bord. „All das wird die Situation stabilisieren“, hofft er.

Bahn setzt auf mehr Züge und Mitarbeiter an Weihnachten

Aber: Fahrgäste müssen Weihnachten trotzdem tiefer in die Tasche greifen. Die sogenannten Flexpreise steigen ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent, wie die Bahn im September angekündigt hatte. Grund: die hohen Energiepreise. Die Spar- und Super-Sparpreise bleiben zwar unverändert, da kommt es aber auf den Termin an und den frühzeitigen Fahrkartenkauf. Je mehr Fahrgäste es gibt, desto schwieriger wird es, ein Schnäppchen zu ergattern.

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Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn rät Reisenden: „Man sollte rechtzeitig buchen und auch Plätze reservieren“. Freitag und Samstag vor den Feiertagen meiden, lieber einen Tag früher Urlaub nehmen – dann seien Fahrkarten günstiger und die Züge nicht so voll.

Weitere Kniffe: Längere Umsteigezeiten einplanen oder möglichst Direktverbindungen buchen, denn jeder Umstieg birgt ein Risiko; nicht nur ICE, sondern auch Intercity und Eurocity beim Buchen in den Blick nehmen; Randzeiten in Betracht ziehen. „Man kann auch um fünf Uhr morgens fahren und im Zug weiterschlafen“, so Naumann. (alp/dpa)

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