2G Uni Erlangen Nürnberg
  • Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Foto: picture alliance / dpa | Daniel Karmann

Nur Geimpfte und Genesene im Hörsaal: Debatte über 2G an bayrischer Universität

Angemessen oder ungerechtfertigt? Die Universität Erlangen-Nürnberg hat mit ihrer Entscheidung, nur noch genesene und geimpfte Studierende in den Hörsaal zu lassen, eine hitzige Debatte ausgelöst.

Die Uni hatte am Freitag mitgeteilt, dass bei Präsenzveranstaltungen im Hörsaal künftig eine 2G-Regelung gelten soll. „Studierende mit einem Non-2G-Status können nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, den Inhalten allerdings online folgen“, teilte die Uni auf ihrer Homepage mit. Die Regelung soll von kommendem Montag an gelten – mit einer Übergangsfrist bis zum 22. November.

2G-Regelung an Uni Erlangen-Nürnberg löst Diskussionen aus

Nach Angaben der bayerischen Universitätenkonferenz ist es derzeit „noch nicht konkret geplant, das 2G-Konzept auf weitere Universitäten zu übertragen“. Das sagte Geschäftsführer Alexander Fehr auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Gleichwohl werden entsprechende Überlegungen angestellt und die Voraussetzungen dafür (…) geprüft.“ Eine 2G-Regelung sei nach derzeitiger Einschätzung rechtlich möglich – „insoweit die Studierbarkeit weiterhin durch hybride oder digitale Angebote sichergestellt werden kann“, sagte Fehr. Dies sei im Erlanger Konzept berücksichtigt.

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Unter den Student:innen sorgt die Regelung für mächtig Diskussionsstoff: So schreibt eine nach eigenen Angaben ehemalige Studentin auf Twitter: „Was sind das denn für Zustände nun? Sie diskriminieren ungeimpfte Studenten und verweigern ihnen das Präsenzstudium?“ und weiter: „Sie haben einen gewaltigen Shitstorm verdient.“ Andere begrüßten hingegen die Entscheidung: „konsequent und vernünftig: 2G ist ein deutliches Zeichen – Glückwunsch zu dieser Entscheidung!“ist in einem anderen Twitter-Kommentar zu lesen. (alp/dpa)

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