Tom Buhrow, aktueller ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant, Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin, Yvette Gerner, Intendantin von Radio Bremen, und Kai Gniffke, SWR-Intendant und zukünftiger ARD-Vorsitzender, nehmen an einem Pressegespräch teil.
  • Tom Buhrow, aktueller ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant, Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin, Yvette Gerner, Intendantin von Radio Bremen, und Kai Gniffke, SWR-Intendant und zukünftiger ARD-Vorsitzender, nehmen an einem Pressegespräch teil.
  • Foto: picture alliance/dpa | Henning Kaiser

Nach RBB-Skandal: ARD kündigt (überfällige) Maßnahme an

Jetzt greift die ARD ein: Nach dem RBB-Skandal sollen nun einheitliche Regeln her. Das wurde am Donnerstag beschlossen.

Unter dem Eindruck der Krise beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) will die ARD bei ihren Sendern bis November einheitliche Standards bei den Compliance-Regeln erarbeiten. Das kündigte der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow am Donnerstag in Köln nach der Sitzung der Intendantinnen und Intendanten an.

Tom Buhrow, aktueller ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant, spricht während eines Pressegesprächs.
Tom Buhrow, aktueller ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant, spricht während eines Pressegesprächs.

Unter Compliance versteht man die Überwachung eines Regelwerks, das sich eine Organisation gibt, um zum Beispiel Korruption vorzubeugen. Derzeit gibt es unterschiedlich ausgeprägte Compliance-Strukturen in den ARD-Häusern.

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„Es muss nicht überall die gleiche Struktur sein“, sagte Buhrow. Es könne zum Beispiel interne oder externe Beauftragte geben. Wichtig sei, dass der Standard vereinheitlicht werde. (dpa/mp)

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