x
x
x
Haus in Polen
  • Tatort: das heruntergekommene Haus in einem Dorf nahe Danzig.
  • Foto: Adam Warzawa/PAP/dpa

Mann zeugt Kinder mit Töchtern – und vergräbt Babyleichen im Keller

Das Ganze klingt so furchtbar, dass man sich wünscht, es handle sich um die Story eines Horrorfilms. Aber was in einem heruntergekommenen Haus in einem Dorf nahe Danzig (Polen) vor sich ging, ist Realität: Ein 54 Jahre alter Mann hat mit zwei Töchtern mindestens drei Kinder gezeugt – und die getöteten Neugeborenen im Lehmboden seines Kellers vergraben.

„Dort gab es keinen Fußboden, sondern gestampften Lehm, so dass sie ausgegraben werden konnten. Die Leichen befanden sich in verschiedenen Stadien der Verwesung“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Babyleichen sollen in Plastiksäcke eingewickelt gewesen sein.

Die Kinder hat der Mann mit zwei seiner Töchter gezeugt. Gegen ihn und eine mit ihm im Haus lebende Tochter wurde wegen Mordes und Inzest Anklage erhoben. Beide sind in Haft.

Mann lebte mit seiner Tochter als Paar zusammen

Offenbar lebte er mit der 20-jährigen als Paar, sie hausten in ärmlichen Verhältnissen. In dem 180-Einwohner-Dorf wussten die Menschen von dem Inzest: „Jeder sprach darüber, dass der Vater mit den Töchtern schläft“, sagte ein Bewohner.

Nachbarn erzählten in den Medien, er habe seiner Tochter den Kopf rasiert, damit sie für andere Männer unattraktiv ist. Sie habe ihn aber immer „wie einen Gott betrachtet“, beide spazierten Hand in Hand durch das Dorf.

Der Mann habe niemanden in sein Haus gelassen, im Ort habe man sich von ihm gefürchtet. Er soll 12 Kinder haben, seine Frau sei 2008 gestorben. Auch eine ältere Tochter sei vor Jahren mit einem Babybauch gesehen worden. Sie soll die Mutter eines der drei toten Neugeborenen sein.

Das könnte Sie auch interessieren: Vergewaltigungsvorwurf gegen Deutsche: Einer von fünf Männern auf Mallorca frei

Arbeitskolleginnen der Tochter hatten vor Monaten bemerkt, dass sie wohl schwanger war. Vor drei Wochen habe sie Urlaub genommen. Als sie zurückkam, habe sie erschöpft gewirkt, Fragen nach einem Kind abgewiesen. Daraufhin informierte eine Kollegin das Sozialamt, dort wandte man sich an die Polizei.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp