Ghislaine Maxwell Epstein New York
  • Ghislaine Maxwell ist unter anderem wegen Menschenhandels angeklagt. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/PA Wire | Chris Ison

Epstein-Helferin Maxwell vor Prozess: „Habe keine Verbrechen begangen“

Bald beginnt der Mega-Prozess gegen Ghislaine Maxwell, die ehemaligen Partnerin von Ex-Millionär Jeffrey Epstein. Nun hat sie noch einmal jegliche Schuld von sich gewiesen. Angeklagt ist sie wegen diversen Sexualdelikten und Menschenhandel. Sie soll Epsteins zentrale Helferin gewesen sein und zahlreiche minderjährige Mädchen für den inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter rekrutiert haben.

In der letzten Anhörung vor dem Prozessauftakt gegen Maxwell sagte sie vor einem New Yorker Gericht: „Ich habe keinerlei Verbrechen begangen“. Dies berichteten mehrere US-Medien am Montag übereinstimmend.

Prozess gegen Ghislaine Maxwell startet am 29. November

In der Anhörung wurden letzte Absprachen für den anstehenden Prozess gegen die 59-Jährige getroffen. So wurde entschieden, dass die mutmaßlichen Opfer Maxwells anonym oder nur mit ihrem Vornamen aussagen dürfen. Die Jury für den Prozess wird in den kommenden Tagen bestimmt. Die Verhandlung startet mit den Auftaktplädoyers am 29. November.

Ghislaine Maxwell Anhörung
Ghislaine Maxwell auf einer Gerichtsskizze bei einer Anhörung in einem Gericht in Manhattan.

Maxwell ist wegen Verschwörung zum Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung Minderjähriger angeklagt – in beiden Fällen hatte Maxwell bereits auf nicht schuldig plädiert. Sie war im vorigen Juli im US-Bundesstaat New Hampshire festgenommen worden, hatte sich zuvor länger in ihrem Haus verschanzt.

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Ihr wurde damals unter anderem Verführung zu illegalen Sexhandlungen und Meineid im Zeitraum von 1994 bis 1997 vorgeworfen. Unternehmer Epstein soll zusammen mit Maxwell Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. In den gigantischen Sex-Skandal sollen zahlreiche hochkarätige Promis und Politiker, unter anderem Donald Trump, Bill Clinton und Prinz Andrew, involviert gewesen sein. Bei einer Verurteilung droht Maxwell eine lange Haftstrafe. (alp/dpa)

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