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Eins von Pablo Escobars Nilpferden
  • Eines von Escobars „Kokain-Hippos“ in Kolumbien
  • Foto: dpa/picture alliance

Drastischer Schritt: Jetzt geht es zu Ende mit Escobars „Kokain“-Hippos

Ein für alle Mal Schluss mit den „Kokain“-Hippos! Kolumbiens Drogenbaron Pablo Escobar schaffte sich einst vier afrikanische Flusspferde für seinen exklusiven Privatzoo an – doch die wuchtigen Tiere vermehrten sich seitdem ungebremst. Außerdem sorgen sie überall für mächtig Ärger. Dem tierischen Problem will die Regierung nun endgültig ein Ende setzen.

So wurde angekündigt, dass die insgesamt 160 Tiere, die derzeit im Flusssystem des Rio Magdalena in Kolumbien leben, allesamt sterilisiert werden. Auch die Umsiedlung oder das Einschläfern soll den Tieren drohen. Bei der Sterilisation wird es laut Ministerium, „komplex und kostspielig“, denn: „Es besteht das Risiko, dass die Tiere sterben, dass sie allergisch auf die Narkose reagieren oder dass das menschliche Team vor Ort gefährdet ist.“

Escobar-Flusspferde: Regierung plant Sterilisation

Die Sterilisation eines Tieres kostet demnach durchschnittlich 40 Millionen Pesos, umgerechnet rund 9000 Euro, und soll nächste Woche beginnen. Bis zum Jahresende will die Regierung 20 Tiere sterilisieren – danach sollen es pro Jahr 40 sein. So soll das in Kolumbien als lästig empfundene tierische Erbe des Drogenbarons endlich von der Bildfläche verschwinden.

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Der 1993 erschossene Escobar, der das berüchtigte Medellín-Drogenkartell aufbaute und damit zu einem der reichsten Männer der Welt wurde, brachte einst vier afrikanische Flusspferde in seinen Privatzoo mit Flamingos, Zebras, Kängurus und Giraffen in seinem Wohnsitz Hacienda Nápoles. Nach seinem Tod wurden alle Tiere an Zoos verkauft – bis auf die Flusspferde. Sie blieben auf Escobars Anwesen, vermehrten sich wie verrückt und sind inzwischen sogar die wohl größte Flusspferd-Population außerhalb Afrikas. Aber nun wohl nicht mehr lange. (alp/dpa)

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