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Frau auf Jacht
  • Jachten, Flüge, Urlaube: Wer Geld hat, schadet dem Klima enorm.
  • Foto: PantherMedia / Anna Omelchenko

Das ist obszön: So klimaschädlich ist der Lifestyle reicher Menschen

Reiche Leute verhalten sich klimaschädlich. Und zwar nicht nur ein bisschen: Der Unterschied zu den armen Bewohnern dieses Planeten ist nicht nur krass, sondern obszön. Das beweist eine neue Oxfam-Studie.

Extremer Konsum, extreme (Klima-)Schäden: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursachte 2019 so viele Treibhausgase wie die fünf Milliarden Menschen, die die ärmeren zwei Drittel ausmachen. Das weist der Bericht „Climate Equality: A Planet for the 99 Percent“ nach.

Die Ursachen sind einfach zu benennen: häufigere Flugreisen, größere Häuser, womöglich Jachten, Jets und jede Menge Konsum. Basis sind Zahlen des Stockholm Environment Institute, das sich auf Daten des Global Carbon Atlas, der World Inequality Database, den Penn World Tables zum Einkommen (PWT) sowie Zahlen der Weltbank stützt.

Jets, Jachten, Häuser: Reiche leben klimaschädlich

Diese Zahlen sind beeindruckend – und das nicht auf erfreuliche Art. Das reichste Prozent der Deutschen zum Beispiel verursachte 2019 durchschnittlich 83,3 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf. Das ist mehr als fünfzehnmal so viel wie bei den Menschen, die zur ärmeren Hälfte der Deutschen gehören, da waren es nämlich nur 5,4 Tonnen pro Kopf.

Zum reichsten Prozent der Weltbevölkerung gehörten im Jahr 2019 Personen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 128.000 Euro. Zum reichsten Prozent der Deutschen zählten Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 255.000 Euro.

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„Durch ihren extremen Konsum befeuern die Reichen und Superreichen die Klimakrise, die mit Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen bedroht, vor allem in den einkommensschwachen Ländern des Globalen Südens“, erklärte Oxfam-Referent Manuel Schmitt.

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