Feuerwehr 112 Symbol
  • Der Notruf der Feuerwehr ist am Mittwochmittag in einigen Bundesländern ausgefallen – auch im Norden. (Symbolbild)
  • Foto: imago/blickwinkel

Bundesweit Störungen bei Notrufnummern 112 und 110

In einigen Teilen Deutschlands ist am Mittwochvormittag der Notruf 112 durch eine Störung ausgefallen. Teilweise war auch die 110 nicht erreichbar. Offenbar betraf die Störung vor allem Gebiete im Süden und Westen der Bundesrepublik – doch auch im Norden gab es Probleme mit dem Notruf.

Beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gingen zahlreiche Warnmeldungen ein. Auch viele Kommunen und Städte informierten die Bürger: „Die Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst ist derzeit im Raum München gestört“, schrieb die Feuerwehr der bayerischen Landeshauptstadt bei Twitter. Auch weitere Städte aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz meldeten Störungen.

Bundesweite Störung des Feuerwehr-Notrufs 112

„Es können keine Anrufe angenommen werden. Alle Bürgerinnen und Bürger in Notsituationen werden gebeten, weitere Anrufversuche zu unternehmen“, hieß es vom Landratsamt Erding. Der Notruf aus dem Mobilfunknetz sei auch im Kreis Paderborn nur eingeschränkt möglich, meldete der Kreis bei Twitter.


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Im Norden betraf der Ausfall unter anderem den Landkreis Stade betroffen. In der südlich von Hamburg gelegenen Region war die Feuerwehr über das Telekom-Festnetz nicht über die 112 zu erreichen. Notrufe über das Handy seien allerdings möglich gewesen. Aus Hamburg waren am Mittag keine Störungsmeldungen bekannt.

Offenbar liegt die Ursache für den Ausfall bei der Deutschen Telekom. Beim Telekommunikationsriesen gingen ab etwa 11.30 Uhr für eine Stunde lang zahlreiche Meldungen ein, die von Problemen im Mobilfunknetz und bei der IP-Telefonie berichteten. Was aber genau dazu führte, sei noch unbekannt, sagte eine Telekom-Sprecherin der Agentur AFP.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teilte gegen 14 Uhr mit, dass das Problem behoben wurde. Die betroffenen Leitstellen seien „nun nach und nach wieder erreichbar“.(fbo)

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