• Göttingen: Einsatzkräfte der Polizei in Schutzausrüstung stehen vor einem abgesperrten Wohngebäude. Dort gab es in den letzten Tagen zahlreiche Neuinfektionen.
  • Foto: picture alliance/dpa

Nach Ausbruch in Göttingen: „Corona schlägt beim Ignorieren von Regeln unerbittlich zu“

Hannover –

Die Pandemie ist noch nicht vorbei: Mit eindringlichen Worten hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann die Bevölkerung aufgefordert, sich weiter an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

Nach dem erneuten Massenausbruch des Coronavirus in Göttingen hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) mit Nachdruck zum Einhalten der Schutzregeln aufgefordert. „Diese Ereignisse zeigen uns immer wieder, dass die Pandemie nicht vorbei ist“, sagte Reimann am Freitag.

Reimann: Alle müssen sich an Corona-Regeln halten

„Das Virus ist weiterhin da und es schlägt überall dort unerbittlich zu, wo viele Menschen in engem Raum zusammenkommen oder zusammen arbeiten und Abstands- und Hygieneregeln, aus was für Gründen auch immer, nicht eingehalten werden.“

Alle Lockerungen beinhalteten die Gefahr von Neuinfektionen. Deshalb komme es in dieser Phase auf jeden einzelnen an. „Damit sich die Lage nicht verschlimmert, müssen die bekannten Verhaltensregeln wirklich eingehalten werden.“

Göttingen wurde in den letzten Wochen zum Corona-Hotspot

In Göttingen gibt es seit einigen Wochen immer wieder Neuinfektionen. Die meisten von ihnen traten in einem Wohnkomplex mehrerer Hochhäuser auf. Er gilt als ein sozialer Brennpunkt – nach mehreren illegalen Familienfeiern hatten sich dort Dutzende Menschen mit dem Virus angesteckt. Ein Hochhaus mit 700 Menschen steht aktuell komplett unter Quarantäne.

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Mit Notfall-Paketen sollen Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs bereitgestellt werden. Für die betroffenen Bewohner aus mehreren Nationen werden die nötigen Infos in mehreren Sprachen erteilt. Erst vor wenigen Wochen hatte eine Corona-Infektionswelle in der Stadt zu Schulschließungen und Sportverbot geführt.

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