• Ein schweres Erbeben hat am Mittwochvormittag Teile Griechenlands erschüttert. Es gab mehrere Nachbeben.

Menschen in Angst: Schwere Erdbeben-Serie erschüttert Griechenland

Athen –

Ein schweres Erbeben hat am Mittwochvormittag Teile Griechenlands erschüttert. Es gab mehrere Nachbeben.

Ersten Angaben zufolge hatte das Hauptbeben eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in der Nähe der Kleinstadt Tyrnavos nahe Larisa im Osten Griechenlands in etwa zehn Kilometer Tiefe.  

Erdbeben in weiten Teilen Griechenlands zu spüren

Das Beben war in weiten Teilen des Landes zu spüren, unter anderem in der Hauptstadt Athen. Tausende Einwohner rannten dort und andernorts auf die Straßen, wie das Staatsfernsehen (ERT) und Nachrichtenportale der betroffenen Regionen berichteten. Gebäude hätten gewackelt, berichteten Augenzeugen.

Offizielle Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht. Polizei und Feuerwehr sowie die Lokalbehörden suchten nach Verletzten, berichtete das Staatsfernsehen. „Das Beben war sehr stark und es hat lang gedauert“, sagte der Regionalgouverneur Kostas Agorastos im Staatsfernsehen.

Mehrere Nachbeben: Menschen sollen im Freien bleiben

Wie die Organisation „EMSC“ auf Twitter berichtete, gab es zudem mehrere starke Nachbeben, zum Teil über 5 auf der Richterskala. Die Bevölkerung in der betroffenen Region wurde deshalb aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und vorübergehend im Freien zu verweilen.

Erst im letzten Herbst hatte ein verheerendes Erdbeben in Griechenland und der angrenzenden Türkei für schlimme Schäden und Todesopfer gesorgt. Damals starben in beiden Ländern 60 Menschen, das Beben hatte nach türkischen Angaben eine Stärke von 6,6. (mik)

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