Donald Trump bei der Konferenz CPAC.
  • Donald Trump bei der Konferenz CPAC.
  • Foto: dpa/AP

Keine Werbung mit seinem Namen!: Trump geht gegen seine eigene Partei vor

Washington –

Keine Werbung mit Trumps Namen! Medienberichten zufolge soll der ehemalige US-Präsident mit einer Unterlassungserklärung gegen die eigene Partei vorgehen – weil er sauer wegen des Impeachment-Versuchs ist.

Donald Trump soll laut der amerikanischen Tageszeitung „Politico“ den drei größten Spendenorganisationen der Republikanischen Partei verboten haben, mit seinem Namen oder Bild zu werben – per Unterlassungserklärung!

Trump sauer: Republikanische Abgeordnete hatte gegen ihn gestimmt

Ein Trump-Berater sagte zur Nachrichtenagentur Reuters, dass Trump wegen des Impeachment-Verfahrens verärgert sei. Die drei Organisationen würden republikanische Abgeordnete unterstützten, die mit den Demokraten für die Amtsenthebung von Trump gestimmt hatten. Am Freitag seien die entsprechenden Schreiben dem „Republican National Committee“ und zwei mit den Kongresswahlen befassten Gruppen zugestellt worden.

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Die republikanische Partei gilt als zerstritten. Bei dem Amtsenthebungsverfahren wurde Trump nach dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar „Anstiftung zum Aufruhr“ vorgeworfen. Die notwendige Zweidrittel-Mehrheit für eine Verurteilung von Trump wurde nicht erreicht – einige Republikaner hatten aber gemeinsam mit Demokraten gegen Trump gestimmt, darunter Trump-Kritiker Mitt Romney.

Bei seinem ersten Auftritt nach Verlassen des Präsidentenamts hatte Trump erklärt, bei den Republikanern bleiben und keine eigene Partei gründen zu wollen. Er sammelt über die Organisation „Save America“ Spendengelder, mit denen er ausgewählte Republikaner bei den Kongresswahlen 2022 unterstützen will. (ncd)

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