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  • Foto: Carsten Heinke

In der Ostsee: Segler treibt mit Boot ab – schwer verletzt in Deutschland gefunden

Kloster/Kopenhagen –

Er hatte unglaubliches Glück: Ein 53 Jahre alter Mann ist beim Segeln in der Ostsee abgetrieben. Er konnte schwer verletzt in Deutschland gerettet werden. 

Wie ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag sagte, wurde der Mann am Mittwochabend mit Kopfverletzungen an einem unwegsamen Strandabschnitt bei Kloster an der Küste der Insel Hiddensee (Vorpommern-Rügen) von Passanten entdeckt. Diese alarmierten die Rettungskräfte.

Die Retter kamen per Schlauchboot und konnten den Mann zunächst gesundheitlich stabilisieren. Dann kam er nach Mitternacht per Hubschrauber in eine Klinik.

Segler aus Dänemark treibt nach Südosten ab und strandet in Deutschland

Nach ersten Untersuchungen handelt es sich um einen Mann aus Deutschland, der in Dänemark lebt und am Montag von Dragør bei Kopenhagen zu einer Tagestour zu einem anderen Ort in Dänemark aufgebrochen war. Wegen technischer und gesundheitlicher Probleme war der Mann wohl vom Kurs abgekommen und bei starkem Westwind und Regen mehr als 100 Kilometer nach Südosten getrieben. Er galt seit Dienstag als vermisst.

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Beim Stranden – vermutlich im Laufe des Mittwoch – habe sich der Segler wohl am Kopf verletzt. Er sei aber bei Bewusstsein geblieben und habe sich an den Strand begeben. Dort hätten alle Kommunikationsmittel aber versagt. Sein zehn Meter langes Boot müsse nun noch geborgen werden. (mik/dpa)

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