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Geschichtsstunde à la Trump: Pandemie beendete „wahrscheinlich“ den Zweiten Weltkrieg

Washington –

Diese Geschichtsstunde à la Trump sorgte bei vielen für Irritation und Belustigung: Bei einer Pressekonferenz am Montag brachte der US-Präsident gleich mehrere geschichtliche Ereignisse durcheinander. Und sorgte mit seiner mehrfach falschen Behauptung über den vermeintlichen Einfluss einer Pandemie auf den Zweiten Weltkrieg für reichlich Spott.

Vermutlich versprach sich Donald Trump nur – doch bei seinen bisherigen Äußerungen liegt der Verdacht nahe, dass er es vielleicht auch einfach nicht besser wusste: „1917, so heißt es, war die große Pandemie sicherlich eine schreckliche Sache, bei der sie zwischen 50 und 100 Millionen Menschen verloren haben – sie beendete wahrscheinlich den Zweiten Weltkrieg, alle Soldaten waren krank“, so der Republikaner.

Washington: Trump sorgt mit mehrfach falscher Aussage zur Geschichte für Spott

Die Aussage Trumps ist nicht nur deswegen falsch, weil er sich auf den Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 zu beziehen scheint, sondern auch, weil die Spanische Grippe erst im Jahr 1918 ausbrach – wie auch viele User in den Sozialen Netzwerken anmerkten.

Trump

Da hat jemand in Geschichte wohl nicht aufgepasst: Trump sorgt auf Pressekonferenz mit mehrfach falscher Aussage für Häme.

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Tatsächlich befiel die Seuche jedoch zahlreiche Soldaten auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges.

Der Zweite Weltkrieg, den Trump mit der Pandemie in Verbindung brachte, folgte allerdings erst mehr als 20 Jahre später – die Pandemie war da schon lange vorbei. (vd/dpa)

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