Melania Trump ist nur noch wenige Tage als First Lady im Einsatz.
  • Melania Trump ist nur noch wenige Tage als First Lady im Einsatz.
  • Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Wire

First Lady bricht ihr Schweigen: Das sagt Melania Trump zur Attacke aufs Kapitol

Washington –

Während ihr Mann nach der Social Media-Sperre einen öffentlichen Maulkorb erhalten hat, ergriff nun First Lady Melania Trump (50) das Wort – und brach ihr Schweigen seit dem Gewaltausbruch von Trump-Anhängern am US-Kapitol in der vergangenen Woche. Im Gegensatz zu ihrem Gatten bemühte sie sich um versöhnliche Töne. 

„Ich bin enttäuscht und entmutigt über das, was letzte Woche passiert ist“, erklärte sie am Montag in einer ausführlichen Mitteilung. „Es ist erbaulich zu sehen, dass so viele eine Leidenschaft und Begeisterung für die Teilnahme an einer Wahl gefunden haben, aber wir dürfen nicht zulassen, dass Leidenschaft in Gewalt umschlägt.“

Melania Trump spricht Angehörigen der Todesopfer Mitgefühl aus

Und weiter: „Unser Weg nach vorne besteht darin, unsere Gemeinsamkeiten zu finden und die freundlichen und starken Menschen zu sein, von denen ich weiß, dass wir es sind.“

Melania Trump drückte den Angehörigen der Toten im Zusammenhang der gewalttätigen Erstürmung des Kapitols ihr Mitgefühl aus, wobei sie zuerst die gestorbenen Teilnehmer nannte und dann die beiden Polizisten, von denen einer außerhalb des Dienstes starb.

Sie beklagte zudem, dass es im Zusammenhang mit den Ereignissen am Kapitol „anzüglichen Klatsch, ungerechtfertigte persönliche Angriffe und falsche, irreführende Anschuldigungen“ gegen sie gegeben habe.

Melania Trump: „Ich verurteile uneingeschränkt die Gewalt“

Im Anschluss verurteilte sie die Gewalt. „Unsere Nation muss auf zivile Art und Weise heilen“, erklärte die First Lady. „Ich verurteile uneingeschränkt die Gewalt, die am Kapitol unserer Nation stattgefunden hat. Gewalt ist niemals zulässig.“

Als Amerikanerin sei sie stolz darauf, dass es in den USA die Freiheit gebe, die eigenen Standpunkte äußern zu können, ohne Verfolgung fürchten zu müssen. Unterschiedliche politische Standpunkte dürften niemals die Grundlage für „Aggression und Bösartigkeit“ sein.

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Melania Trump nutzte ihre Erklärung auch, um kurz vor dem Ende der Amtszeit ihres Mannes am 20. Januar den Millionen Amerikanern zu danken, die sie und ihren Ehemann in den vergangenen vier Jahren unterstützten. „Es war die Ehre meines Lebens, als Ihre First Lady zu dienen.“ (alp/dpa)

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