Zu seiner angeblichen „Mission“ war der „Astronaut“ wohl nie aufgebrochen.
  • Zu seiner angeblichen „Mission“ war der „Astronaut“ wohl nie aufgebrochen.
  • Foto: dpa/AP

Fiese Masche: Angeblicher „Astronaut“ erschwindelt sich Geld von Japanerin

Tokio –

Betrug aus dem All: Ein vermeintlicher „Astronaut“ hat eine gutgläubige Japanerin um umgerechnet mehr als 47.000 Euro gebracht. Der mutmaßlich russische Betrüger erschwindelte sich das Geld mit einem miesen Trick.

Wie die japanische Tageszeitung „Hokkaido Shimbun“ am Montag berichtete, hatte die Frau in ihren 30ern nach eigenen Angaben einen „russischen Astronauten“ im Internet kennengelernt. Nach seiner „Mission“ wolle er in Japan wohnen, habe der Mann ihr geschrieben. Er würde schon mal seine Sachen schicken, was sie bitte bezahlen möge.

Russischer „Astronaut“ ergaunert sich Geld von gutgläubiger Japanerin

Daraufhin sei sie von jemandem kontaktiert worden, der sich als Mitarbeiter einer Transportfirma ausgegeben und sie aufgefordert habe, die Versicherungsgebühr für das „Gepäck eines Russen“ zu bezahlen. Daraufhin habe sie insgesamt sechs Millionen Yen (47 500 Euro) auf ein Konto überwiesen.

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Doch anscheinend verschwand der „Astronaut“ damit in unbekannte Sphären, denn die Frau sieht sich nun als Betrugsopfer und wandte sich dem Bericht zufolge an die Stadtverwaltung. (dpa/prei)

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