• Maddie McCann war bei ihrem Verschwinden 2007 in Portugal drei Jahre alt.
  • Foto: picture alliance/dpa

Fall Maddie: Deutsche Ermittler glauben nicht, dass sie noch lebt

Braunschweig –

Das Leiden für die Eltern der vermissten Maddie geht weiter: Die deutschen Ermittler in Braunschweig glauben weiter nicht daran, dass das 2007 in Portugal verschwundene Mädchen noch leben könnte.

Im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen Maddie McCann bleiben die Ermittler dabei, keinerlei Anhaltspunkte dafür zu haben, dass das Mädchen noch lebt. Einen forensischen Beweis dafür gebe es zwar nicht, daher bleibe eine „gewisse Hoffnung“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Hans Christian Wolters, am Montag. Dies sei aber eine „rein theoretische Möglichkeit“.

Fall Maddie: Deutsche Ermittler gehen von Tod aus

So hatte Wolters es zuvor auch dem britischen „Mirror“ gesagt. Demnach wolle er keine Hoffnungen zerstören. In Deutschland seien in solchen Fällen Mordermittlungen üblich.

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Für Maddies Eltern, Kate und Gerry McCann, bedeutet die Diskussion nach Einschätzung der britischen Zeitung eine erneute Tortur. Wolters betonte nun: „Hundertprozentige forensische Sicherheit kann ich nicht bieten.“ Aus Sicht der Ermittler sei aber klar, dass das Mädchen getötet wurde. Es gebe so viele Anhaltspunkte, dass wegen einer Straftat ermittelt werde – in Deutschland eben Mord.

Fall Maddie: Weiteres Opfer von Christian B. spricht

Das damals dreijährige britische Mädchen verschwand am 3. Mai 2007 aus einer Apartmentanlage im portugiesischen Praia da Luz. 13 Jahre später teilten das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig überraschend mit, dass der wegen anderer Delikte inhaftierter 43-jährige Deutsche Christian B. unter Mordverdacht stehe. (dpa)

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